Arzt in Weiterbildung im Institut
Der Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Rainer Klöppel ist:
außerplanmäßiger Hochschullehrer der Universität Leipzig, daraus resultieren gute Möglichkeiten zur Promotion zum Dr. med.zur vollen Facharztweiterbildung Radiologie nach WBO 2006 befugtMitglied der Facharztprüfungskommission in der Sächsischen LandesärztekammerStaatsexamensprüfer
Die Weiterbildung erfolgt zentral organisiert am Standort der Klinikum Chemnitz gGmbH sowie in der vertraglich eingebundenen Gemeinschaftspraxis für die Mammadiagnostik inklusive Screening.
An Gerätetechnik steht das denkbar beste in Sachsen zur Verfügung:
Alle Röntgengeräte in strahlenschonender Flachdetektortechnik, Rotationsangiografie, 40-Zeilen-CT, 1,5 T MRT, 3 T MRT, Sonografie inklusive Doppler, Farbdoppler und in modernsteen Softewareausstattungen, alles digital und zukunftsorientiert vernetzt. Ein PET-CT steht unmittelbar vor der Anschaffung und wird in interdisziplinärer Kooperation betrieben.
Das im Institut angebotene Methoden- und Leistungsspektrum umfasst alles für den AiW wichtige, alles für ein Großklinikum notwendige und darüber hinaus fast alle innovativen Spezialmethoden wie Uterusmyomembolisation, lokale Chemotherapien, lokale Thrombolysen in allen Körperregionen, funktionelle MRT des Gehirns, Diffusions-Perfusions-messungen und Teilnahme an diverse Studien.
In der radiologischen Kernzeit der Weiterbildung (4 von 5 Jahren, ein klinisches oder anders wbo-konformes Jahr wird vorausgesetzt oder vor Ort organisiert) rotiert der AiW methodenorientiert durch die einzelnen Funktionsbereiche, je nach Leistungsvermögen, aber etwa ab dem 5. Monat nimmt der/die AiW am Bereitschaftsdienst teil.
Weiterbildungsplan:
Hospitation und Kennenlernen der Arbeitsbereiche:
1 Monat
Projektionsradiografie inkl. Durchleuchtung:
9 Monate
CT:
9 Monate
Ultraschall inkl. Kinderradiologie:
6 Monate
MRT:
12 Monate
Angiographie inkl. Intervention:
6 Monate
Mammazentrum inkl. Screening:
2 Monate
Auffüllung der Untersuchungzahlen und Profilentwicklung:
3 Monate
Bei kontinuierlicher Arbeit sind die lt. WBO geforderten Fallzahlen in diesen genannten Zeiten auch ohne Überstunden realisierbar. Ein systematisches Literaturstudium und fallspezifische Literaturrecherche auch außerhalb der normalen Arbeitszeit werden erwartet.
Der Arbeitstag beginnt mit kurzer Morgenbesprechung (Dienstrapport, interne Problemfalldiskussion und Organisatorisches), anschließend klinische Besprechungen und teilt sich dann in Cluster bedarfsgerechter Reihenfolge auf:
selbst durchgeführte Untersuchungen
Fallbesprechung mit Facharzt/-ärztin, Oberarzt/-ärztin oder Chefarzt
Befundung (digitales Spracherkennungssystem)
Hospitation bei Spezialuntersuchungen und in dem als nächstes geplanten Funktionsbereich.
Die Teilnahme an interdisziplinären Fallkonferenzen wird jedem AiW empfohlen.Weiterbildungsrelevante Kurse (Strahlenschutz vor Ort, Mamma-, Thorax-, MRT-Kurse in Neuss, Skelettradiologiekurs in Bremen, Technikkurs in Erlangen u. a. werden auf die Weiterbildungszeit verteilt, 1-2 pro WB-Jahr.
1 x pro Monat findet institutsinterne Fortbildung statt, wobei die AiW 1-2 x/ Jahr daran aktiv beteiligt werden. Der Besuch lokaler Fortbildungsveranstaltungen, derer von Sächsischer Radiologischer Gesellschaft e. V. und des Deutschen Röntgenkongresses sind ausdrücklich erwünscht.
Eine Handbibliothek steht im zentralen großzügig gestalteten Befundungsraum zur Verfügung.
Ein hoch kompetentes, aufgeschlossenes, freundliches, straff organisiertes und dennoch sehr sozial agierendes Team erwartet kollegiale Nachwuchspartner.
Weitere Aufstiegsmöglichkeiten sind im Ergebnis persönlicher Interessen und Profilbildung in der Radiologie und am Klinikum gegeben. OA Dr. med. Lutz Bauer, selbst Pädiater und Radiologe, besitzt die volle Weiterbildungsbefugnis für die Subspezialisierung in Kinderradiologie.
