Eine Notfallübung am Klinikum: Wie geht man mit Verletzten und radioaktiver Kontamination um?

Dieser Frage stellten sich der Landkreis Mittelsachsen zusammen mit den Rettungsdiensten, der Berufsfeuerwehr und dem Klinikum Chemnitz bei der Strahlenschutzübung am vergangenen Wochenende. Ziel war es, das Vorgehen bei radioaktiv kontaminierten Verletzten und die Zusammenarbeit der Beteiligten zu üben. Patienten mit Verletzungen aller Art zu versorgen, gehört normalerweise zu den Routineaufgaben. Sind diese jedoch kontaminiert, ergeben sich besondere Herausforderungen sowohl bei der Versorgung der Verletzten als auch beim Schutz aller beteiligten Rettungskräfte. So standen alle vor ungewohnten Aufgaben - von den vielen Einsatzkräften bis zu den Physikern der Nuklearmedizin. Ein leicht verletzter Patient konnte in der Klinik für Nuklearmedizin dekontaminiert und weiter behandelt werden. Ein Schwerverletzter wurde gemeinsam von den Beamten der Berufsfeuerwehr und dem Team unserer Zentralen Notaufnahme dekontaminiert und medizinisch erstversorgt. Trotz des Fehlens spezieller Dekontaminationseinrichtungen für verletzte Patienten konnte die Übung durch großes Engagement und Kreativität aller Beteiligten erfolgreich absolviert werden. Die Ergebnisse der Übung werden, in künftige Notfallplanungen integriert, zur weiteren Verbesserung der Sicherheit in der Bewältigung von Schadensereignissen mit Kontaminationen beitragen.

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