Krankenhausplan des Freistaates Sachsen 2018: Klinkum Chemnitz als Maximalversorger gestärkt

Krankenhausplan des Freistaates Sachsen 2018: Klinkum Chemnitz als Maximalversorger gestärkt
Drei Zentren erhalten Anerkennung: Onkologie, Adipositas, Geriatrie

Chemnitz – Die führende Stellung des Klinikum Chemnitz als Maximalversorger in Südwest-Sachsen wurde durch den Krankenhausplan 2018 weiter gestärkt. Die Zentren für Onkologie, für Adipositas und für Geriatrie sind vom Freistaat Sachsen anerkannt worden. Der eben veröffentlichte Krankenhausplan 2018 führt diese am Klinikum Chemnitz auf.

Dipl.-Oec. Dirk Balster, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz: „Wir freuen uns über diese Anerkennung unserer Spitzenmedizin in solch wichtigen Gesundheitsbreichen wie der Onkologie, der Adipositas-Behandlung und der Geriatrie. Es ist mit der Aufführung unserer Zentren im Krankenhausplan auch das wichtige Signal an die Patienten verbunden, sich vertrauensvoll und zuversichtlich in die Obhut unserer anerkannten Experten auf diesen medizinischen Gebieten zu begeben. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die uns hiermit für die Region übertragen wurde, und sind stolz auf dieses Vertrauen.“

Das Klinikum Chemnitz hat im Vorfeld die Notwendigkeit zur regionalen Bündelung von Kompetenzen und medizinischer Expertise erkannt und hat dies mit den anspruchsvollen Zertifizierungen der Fachgesellschaften flankiert. Hierzu zählt neben einer Vielzahl von Organzentren die übergreifende Zertifizierung als Onkologisches Zentrum.

Bündelung der Kompetenzen bei der Krebsbehandlung:
Onkologisches Centrum Chemnitz (OCC) erhält volle Anerkennung im Krankenhausplan Sachsen 2018

Die jetzt erfolgte Aufnahme des Onkologischen Centrums Chemnitz (OCC) in den Krankenhausplan des Freistaates Sachsen ist ein wichtiger Meilenstein für die Krebsbehandlung in Südwest-Sachsen. Die Position des Klinikums Chemnitz als Haus der höchsten Versorgungsstufe und fachlich anerkannte Institution wird damit bestätigt.

„Wir haben lange und intensiv daran gearbeitet,“ sagte der Kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz, Dipl.-Oec. Dirk Balster, „das OCC immer stärker als Behandlungsnetzwerk bei Tumorerkrankungen in der Region und darüber hinaus zu etablieren. Es führt angesichts von so vielen onkologischen Neuerkrankungen heute kein Weg mehr daran vorbei, das Knowhow zu bündeln und Zentren wie das OCC zu schaffen. Entscheidend für die Heilungschancen sind stets das breiteste Spektrum an Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten, die Häufigkeit der Behandlung in einem Zentrum sowie die Anbindung an aktuelle Studien im Zuge des Therapieverlaufs. Wir hoffen, davon ausgehen zu können, dass die zusätzlichen Ressourcen, die wir aufgebaut haben, nun auch von den Krankenkassen vergütet werden. Bislang sind wir für den Aufbau des Zentrums in Vorleistung gegangen.“

Das OCC – bereits als Onkologisches Zentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert – ist die zentrale Anlaufstelle für Tumorpatienten der gesamten Region. Mit seinen angeschlossenen Behandlungsbereichen und Versorgungseinheiten fungiert es wie eine Leitstelle zwischen verschiedenen Diagnostik- und Therapieschritten, die dann in den am OCC beteiligten Kliniken und Instituten vorgenommen werden. Das entscheidende Steuerungselement des OCC sind die sogenannten Tumorboards. Das sind regelmäßig stattfindende, interdisziplinäre und fachübergreifende Konferenzen, bei denen die hochqualifizierten Ärzte der zuweisenden Praxen und der Kliniken, auch außerhalb des Konzerns Klinikum Chemnitz, die Tumor-Erkrankungen aller Patienten individuell und intensiv diskutieren – teilweise in Live-Video-Zuschaltungen. So kann zuverlässig sichergestelltwerden, dass die Experten mit ihrer geballten Kompetenz der vielen Disziplinen und Erfahrungen am Tisch die richtige Diagnose und anschließend den Weg der bestmöglichen Therapie wählen. Es sind eine Vielzahl von Kliniken in der Region Westsachsen bereits Teil des Kompetenz-Netzwerks und nutzen das OCC für die bestmögliche Diagnose und Therapie. Dieses Netz wird stetig ausgebaut.

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Allgemeine Anfragen richten Sie bitte an:
Dipl.-BW (BA) Henriette Auerswald, Tel.: 0371 333 44100,
Fax: 0371 333 44109, E-Mail: h.auerswald@skc.de


Behandlung von Übergewichtigen in der Region Südwest-Sachsen:
Klinikum Chemnitz eröffnet Adipositas-Zentrum

Dem Klinikum Chemnitz wird durch die aktualisierte Krankenhausplanung die Verantwortung übertragen, ein spezialisiertes Adipositas-Zentrum zu betreiben. In diesem Zentrum sollen ab sofort übergewichtige Patienten interdisziplinär und multiprofessionell behandelt werden können. Leiter des Zentrums für Adipositas-Medizin ist der Internist Dr. med. Uwe Lindner, Abteilung für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechselerkrankungen an der Klinik für Innere Medizin II unter Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Stölzel. Das interdisziplinäre Therapiekonzept sieht als Baustein die Operation vor. Den eventuell notwendigen chirurgischen Einsatz übernimmt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Leitung des renommierten Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Lutz Mirow.

Dipl.-Oec. Dirk Balster, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz: „Neben fünf weiteren Zentren in ganz Sachsen sichern wir die heimatnahe Versorgung in Mittel- und Südwest-Sachsen. Wir sind stolz darauf, diesen weiteren wichtigen Baustein der Versorgung geschaffen zu haben. Die Zahl der Betroffenen hat in den vergangenen 15 Jahren um mehr als 20 Prozent zugenommen, Tendenz steigend. Wir sahen daher dringenden Handlungsbedarf und starten nun das Zentrum.“ Die Wege zwischen den einzelnen Abteilungen am Klinikum seien kurz und durch den Zusammenschluss der Fachdisziplinen sei eine hochqualitative Behandlung gewährleistet.

Das multimodale Behandlungsprogramm sieht eine endokrinologische und diabetologische Therapie vor, in Verbindung mit Verhaltens-, Ernährungs- und Bewegungstherapie. Hinzugezogen werden kann im Bedarfsfall die metabolische Chirurgie – etwa Magenverkleinerungen, die in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in minimalinvasiver Weise unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Lutz Mirow vorgenommen werden und damit geringstmögliche Eingriffe für die Patienten bedeuten. Ergänzend wird die plastische Chirurgie eingesetzt, beispielsweise um nach drastischer Gewichtsreduktion zurückgebliebene große Hautfalten zu operieren. Wichtig ist vor allem die psychologische Betreuung, denn die Behandlung muss einhergehen mit dem festen Willen des Patienten für die dauerhafte Veränderung seines gesamten Lebensstils.

„Wir betreiben mit dem Adipositas-Zentrum im Grunde genommen Vorsorge“, sagt Zentrumleiter Dr. med. Uwe Lindner. „Die Erkrankung zieht eine große Zahl von weiteren Gesundheitsschäden nach sich, die tödlich enden können, etwa Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs. Unser Kampf gilt dem gefährlichen Bauchfett bei Patienten jeden Alters.“ Die Lebenserwartung krankhaft übergewichtiger Menschen könne um bis zu 20 Jahre verringert sein, so der Internist.

Das auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Therapie-Programm wird in der Adipositas-Sprechstunde definiert und laufend begleitet. Der behandelnde Arzt bezieht dabei die am Maximalversorger Klinikum Chemnitz vorhandenen zahlreichen Disziplinen mit ein, etwa Endokrinologie, Diabetologie, Gastroenterologie, Hepatologie, Kardiologie und Pneumologie. Darüber hinaus kommen Psychologen, Ernährungswissenschaftler und Physiotherapeuten zum Einsatz.

Für etwaige Servicehinweise in Ihrer Veröffentlichung:

Die Adipositas-Sprechstunde findet statt immer am Freitag in den Zeiten von 8 Uhr bis 12 Uhr und nach Vereinbarung, am Klinikum Chemnitz, Flemmingstraße 2, Haus 2, Ebene 2, Zimmer 45 (Ambulanz Klinik für Innere Medizin II). Anmeldungen für Termine bei der Koordinatorin Anne-Kathrin Scharf, Tel.: 0172 8736502, Fax: 0371 333 33760.

Die Chirurgische Adipositasprechstunde zur Vorbereitung auf die operativen Eingriffe findet parallel jeden Freitag in der Zeit von 9 Uhr bis 11 Uhr in der Ambulanz der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Klinkums Chemnitz, Flemmingstraße 2, Haus 2, Ebene1, Zimmer 38, statt. Anmeldungen nimmt die Klinik-Koordination unter Tel.: 0371 333-30728 entgegen.

Altersmedizin in Südwest-Sachsen:
Im Krankenhausplan 2018 gelistet ist auch das Geriatriezentrum

Im Krankenhausplan 2018 ist nun auch das Geriatriezentrum am Klinikum Chemnitz unter Chefarzt Dipl.-Med. Matthias Forbrig aufgeführt und anerkannt. Dies ist ein Gewinn für die Patienten der gesamten Region. Am Klinikum Chemnitz ist bereits die Koordination eines der vier sächsischen Versorgungsnetzwerke Geriatrie angesiedelt (Geriatrienetzwerk C). Gleichzeitig ist es Träger zentraler stationärer Leistungserbringer als wesentlicher Elemente dieses Verbunds:

  • Vollstationäre Akutgeriatrie (32 Betten am Standort Küchwald)
  • Palliativstation (11 Betten am Standort Küchwald)
  • Klinik für geriatrische Rehabilitation (88 vollstationäre und 10 teilstationäre Betten am Standort Dresdner Straße)
  • Mobile Rehabilitation (Stützpunkt Dresdner Straße)

So war es konsequent, die Aufnahme des Geriatriezentrums in den Krankenhausplan 2018 in die Wege zu leiten. Seine überregionale Bedeutung und seine Vernetzung mit anderen Behandlungseinrichtungen in ganz Südwest-Sachsen wird umso wichtiger, als die Region bundesweit als diejenige gilt, in der der Anteil von älteren und alten Menschen an der Gesamtbevölkerung besonders hoch ist und weiter zunimmt.

Der Kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz, Dipl.-Oec. Dirk Balster: „Ziel ist es dabei stets, eine hochwertige wohnortnahe Diagnostik, Therapie und Rehabilitation zu gewährleisten. Wir wollen und müssen die Bevölkerung im ländlichen Raum erreichen, um auch hier eine einheitliche Qualität der Versorgung sicherzustellen.“ Eine weitgehende Erhaltung der Alltagskompetenzen trotz eingeschränkter Gesundheit sei nur durch die Zusammenführung verschiedener abgestufter Behandlungsangebote und -kompetenzen möglich. Die Nachhaltigkeit des Behandlungserfolges hänge dabei zu großen Teilen direkt von der fachlichen Qualifikation der am Prozess Beteiligten ab, so Balster weiter. Der Ausbau der bestehenden Leistungen, die Erleichterung des Zugangs zu den Kompetenzen des Maximalversorgers Klinikum Chemnitz und die Verbesserung der Patientenversorgung sind Ziel des Geriatriezentrums in einem regionalen Versorgungsgebiet, welches demographisch als Pilotregion zu betrachten ist.

Für etwaige Servicehinweise in Ihrer Veröffentlichung:

Kontakt zur Aufnahmeplanung von Patienten bitte an Sabina van der Seylberg,
Tel.: 0371 333 11403; Fax: 0371 333 11470.

Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Arndt Hellmann
Leiter Konzernkommunikation & Marketing
Klinikum Chemnitz gGmbH
Flemmingstraße 2 // 09116 Chemnitz
Telefon 0371 333-32445 // Fax -32442
a.hellmann@skc.de

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