Augenheilkunde

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

 

aufgrund der aktuellen Lage sind wir leider gezwungen, alle unsere regulären Sprechstunden sowie geplante Operationen in unserer Klinik abzusagen.

Die Eindämmung des Virus COVID-19 hat momentan oberste Priorität und geht auch an der Augenheilkunde nicht spurlos vorüber.

 

Wir lassen Sie jedoch nicht allein! Wenn Sie Fragen zu weiterführenden Behandlungen oder Medikamenten haben (besonders Immunsuppressiva), können Sie sich gern an unsere neu eingerichtete Telefon-Sprechstunde unter der Rufnummer 0371 333-34172 von Montag bis Freitag zwischen 13:30 Uhr und 14:30 Uhr wenden. In dieser Zeit ist ein Arzt für Sie telefonisch erreichbar.

 

Für Terminauskünfte sowie -verschiebungen sind wir wie gewohnt per Mail  augenklinik(at)skc.de sowie über die bekannte Rufnummer 0371 333-34156 für Sie da.

 

Jede Woche wird die Situation der COVID-Pandemie erneut bewertet und es wird entschieden, wann unsere Augenklinik wieder den normalen Betrieb aufnehmen kann. Eine Information, wie schnell die Warteliste anschließend abgearbeitet werden kann, ist derzeit noch nicht möglich, aber wir kümmern uns darum, sobald ein Ende der Krisensituation absehbar ist.

 

Für Notfälle stehen wir selbstverständlich weiterhin jederzeit zur Verfügung!

Prof. Dr. med. habil. Katrin Engelmann
Chefärztin
Top-Medizinerin 2019 der Focus-Liste

Informationen zu Schutzmaßnahmen für Patienten mit immunsuppressiver Therapie unter COVID-19

Liebe Patienten,

wenn Sie ein immunsuppremierendes oder immunmodulierendes  Medikament einnehmen müssen, besteht ein höheres Risiko für Infektionen. Im Zusammenhang mit COVID-19 sollten Sie auf besondere Schutzmaßnahmen zu achten.

Generelle Therapieempfehlungen für Patienten mit einer immunsuppressiven Therapie:

  • Uveitispatienten (Kinder und Erwachsene) die keine Zeichen einer COVID-19 Infektion haben und nicht positiv getestet worden sind für das COVID-19 Virus, sollten ihre immunsuppressive Therapie unverändert weiter nehmen.
  • Falls Infektionssymptome auftreten oder ein positives COVID-19 Testergebnis (PCR, polymerase-chain-reaction) vorliegt, dann bitte die folgenden immunsuppressiven Medikamente sofort absetzen:
    • Kortison (z.B. Prednison, Prednisolon)

Achtung: in diesem Fall erfolgt ein Ausschleichen des Medikaments, da die Nebenniere nicht sofort wieder die Kortison-Bildung im vollen Umfang aufnimmt. Nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf (Augenklinik, s.u.) oder zu Ihrem Hausarzt.

    • Methotrexat (z.B. Metex, MTX)
    • Mycophenolat (z.B. CellCept, Myfortic)
    • TNF-Blocker (z.B. Adalimumab, Humira, Hyrimoz, Amgevita, Imraldi, Hulio, Golimumab, Simponi, Certolizumab, Cimzia)
  • Nach derzeitigem Wissensstand müssen folgende Medikamente bei COVID-19 Erkrankung nicht sofort abgesetzt werden:
    • Interferone (z.B. Roferon-A, Pegasys, PegIntron)
    • Tocilizumab (z.B. Roactemra)
    • Ciclosporin (z.B. Sandimmun, Immunosporin)

Die hier gegeben Informationen werden u.a. ständig aktualisiert unter 

Homepage der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie

 Hompage der Internationalen Uveitis-Studien Gruppe (www.IUSG.com)

 

NEU Umzug des Augenärztlichen Bereitschaftsdienstes

Wir helfen Ihnen gern bei augenärztlichen Notfällen und stehen dafür jederzeit dienstbereit zur Verfügung. Aufgrund gesetzlicher Vereinbarungen ist die erste Behandlungsstelle für augenärztliche Notfälle der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst.

Der Bereitschaftsdienst findet in den Räumen der Frauen-und Kinderklinik, Flemmingstraße 4 in Erdgeschoss des Hauses B der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, statt.

Telefonisch erreichen Sie die Bereitschaftsdienstpraxis unter 0371 - 262 129 60

Öffnungszeiten der Praxis:
Mittwoch 14:00 bis 21:00 Uhr
Freitag 14:00 bis 21:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag, Brückentag 09:00 bis 19:00 Uhr

Es gibt gelegentlich Verletzungen oder Erkrankungen, die zu einem plötzlichen Sehverlust führen können. Sollte eine derartig akute und bedrohliche Situation vorliegen, sind wir selbstverständlich auch sofort für Sie verfügbar, entweder über unsere Station N091, Telefon 0371 333-30911 oder direkt über die Zentrale Notaufnahme, Telefon: 0371 333-35500.

Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass es bei nicht dringenden und sehbedrohenden Notfällen zu längeren Wartezeiten kommen kann. Außerhalb der normalen Dienstzeiten ist nur ein Augenarzt tätig und dieser ist für die gesamten Belange der Klinik zuständig. Er wird sich schnellstmöglich um Sie kümmern.

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Klinoskop

Lesen Sie online das Klinoskop, die Firmenzeitschrift des Klinikums Chemnitz.

Babygalerie

Wir sind in der Geburtshilfe des Klinikums Chemnitz zur Welt gekommen.