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Was ist Koloproktologie ?

griechisch, Colon: Grimmdarm; Proktos: After

Mastdarm mit Beckenboden und umgebenden Strukturen
Koloproktologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Dickdarmes vom Beginn an der Einmündungsstelle des Dünndarmes bis hin zum Darmausgang einschließlich der Haut um den After und der umgebenden Gebilde des Beckens, der Muskulatur, Nerven und Blutgefäße. In unserem Zentrum behandeln wir alle diesbezüglichen Krankheitsbilder mit Schwerpunkt der bösartigen Tumoren und der minimal invasiven Verfahren am Mastdarm.
Inhalte

Was bedeutet Zentrum für Enddarmerkrankungen

Dickdarm mit Übergang des Dünndarmes und Lymphknoten sowie Blutgefäßen
In unserem Zentrum, das integrierter Bestandteil der Klinik für Viszeralchirurgie und des neu entstehenden Darmkrebszentrums ist, behandeln wir Dick- und Enddarmerkrankungen inklusive der Erkrankungen des Beckenbodens bei Männern und Frauen. Das Behandlungsspektrum umfasst insbesondere die spezialisierte Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren des Kolorektums und die "klassischen" Erkrankungen wie Hämorrhoiden, einfache und komplexe Fisteln mit Beteiligung des Schließmuskelapparates, Fissuren, Abszesse, Entzündungen und insbesondere die analen Kontinenzstörungen.

Möglichkeiten zum Gespräch, zur Information und Voruntersuchungen in der Sprechstunde finden mittwochs statt, im Haus 3 des Klinikums Flemmingstraße Ebene 1, Zimmer 38, der Beschilderung im Eingangsbereich folgend. Ansprechpartner zur Terminvereinbarung sind Schwester Brigitte und Schwester Andrea unter Tel.: 0371 / 333 33778.

Schwerpunkte

1. lokale Behandlung von Tumoren des Mastdarmes

Der Mastdarm ist der letzte Abschnitt des Dickdarmes und sehr häufig von gutártigen (benignen) aber auch bösartigen (malignen) Tumoren befallen. Sie können meist durch das flexible Koloskop entfernt werden. Sind sie größer, kann auch über ein spezielles Operationsrohr vom After aus gearbeitet werden (TEM). Das hat den Vorteil, daß dem Patienten eine große Bauchschnittoperation erspart bleibt. Bei derartigen Fragestellungen kontaktieren Sie uns bitte über die Sprechstunde. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter dem Stichwort TEM

2. Behandlung der analen Inkontinenz

Die Störung des Afterschließmuskels und alle damit verbundenen Unannehmlichkeiten sind immer noch ein tabuisiertes Thema und die Betroffenen mit diesem Problem meist allein. Für diese Probleme gibt es aber Therapiemöglichkeiten. Sie reichen von Trainingsmethoden des Beckenbodens und Elektrostimulation via Aftersonde bis hin zu operativen Verfahren wie der Implantation eines künstlichen Afterschließmuskels. Eine sehr wirksames und wenig invasives Verfahren stellt die Stimulation der Schließmuskelnerven durch die Haut am Kreuzbein dar. Alle Verfahren sind in unserer Klinik möglich. Eine entsprechende Diagnostik geht aber voraus.
mit einer Sonde dargestellte Fistel (Gang) durch den Schließmuskel

3. Behandlung komplizierter Fisteln der Afterumgebung zum Darm

Das Fistelleiden der Afterumgebung ist für die Betroffenen sehr belastend. Die gängigen Operations- und Behandlungsverfahren werden heute vorallem bei kompliziertem Fistelleiden und bei Fisteln im Rahmen von entzündlichen Darmerkrankungen durch neue Implantate (AFP) und Rekonstruktionsverfahren ergänzt. Trotzdem ist nicht immer eine Heilung möglich.

4. minimal invasive Entfernung von Dickdarm- und Mastdarmtumoren

Die Chirurgie des Darmes mit Schlüssellochtechnik (Laparoskopische Operation) ist fester Bestandteil unseres Behandlungskonzeptes. Dabei werden gut- und bösartige Tumore unter Vermeidung eines größeren Bauchschnittes operiert. Der Vorteil für die Patienten geht weit über den kosmetischen Aspekt hinaus. Kürzere Verweilzeit in der Klinik, weniger Schmerzen, zügiges Aufstehen kennzeichnen diese modernen Verfahren.

5. Behandlung von Beckenbodenfunktionsstörungen

Die komplexen Störungen des Beckenbodens äußern sich meistens in Verstopfungen, Entleerungsstörungen des Darmes, Darmvorfall und weiteren sehr unangenehmen Symptomen. Wir halten alle Diagnostik- und Therapieverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Gynäkologie und dem kooperierenden Urologen vor. Eine umfassende Voruntersuchung ist unabdingbar.

6. Behandlung fortgeschrittener Tumore und deren Absiedlungen

Die Therapie großer Tumore und von Metastasen (Fernabsiedlungen) erfordert für jeden Patienten ein individuelles Konzept, das sich an Leitlinien anlehnt und interdisziplinär durchgeführt wird. Dabei kooperieren wir mit allen betroffenen Fachabteilungen der Klinik, so daß jeder Patient eine optimale Betreuung erfährt.
Qualitätssicherung

Diese erfolgt klinikintern und regional und überregional über die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (Studoq) , im Rahmen der großen deutschen Qualitätssicherungsstudie Rektumkarzinom am AN-Institut der Otto-von-Guericke -Universität Magdeburg sowie im Rahmen unseres Onkologischen Zentrums und Darmkrebszentrums. Die einschlägigen Morbiditätsziffern sind auch auf den Seiten der Krankenkassen ersichtlich.
SMART-Studie

europaweite Studie zur Vermeidung von Bauchwandbrüchen

Klammerapparat, der das Netz versärkend an die Bauchdecke heftet
Bei fast der Hälfte aller Patienten, die einen dauerhaften künstlichen Darmausgang haben, kommt es nach spätestens 5 Jahren zu einem Bruch der Bauchdecke, einer sogenannten parastomalen Hernie. In einer europaweiten Studie wird jetzt untersucht, ob eine Technik, bei der ein verträgliches Kunststoffnetz, welches auch bei anderen Operationen schon verwendet wird, diesen Bruch am Darmausgang verhindern kann.
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