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Historisches zum Klinikum Chemnitz und seiner Vorläufer

Die Klinikum Chemnitz gGmbH (KC) ging aus den Städtischen Kliniken Chemnitz hervor. Die historischen Wurzeln des Unternehmens führen bis zu einem "Hospital vor den Toren der Stadt", das urkundlich 1350 genannt wird, und dem Hospital St. Georg, das 1395 erstmals Erwähnung findet. In den folgenden Jahrhunderten war die medizinische Versorgung an die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt gebunden und verharrte auf bescheidenen Niveau und Umfang.

Das erstaunliche Wachstum von Chemnitz im 19. Jahrhundert, die Folge enormer Investitionen in einer moderne Industriewirtschaft, ließ die Bevölkerungszahl über 100.000 (1883) auf 360.000 im Jahr 1930 ansteigen. Parallel wurden angemessene Krankenhausneubauten zur medizinischen Versorgung erforderlich, die von Mitte des 19. Jahrhunderts bis Ende des Ersten Weltkriegs überwiegend in der Regie der Kommune errichtet wurden.

So wurde am 11. April 1905 das heutige Krankenhaus Dresdner Straße als "Nerven- und Siechenheilanstalt Chemnitz" in Betrieb genommen. 1915 errichtete die Stadt das Krankenhaus im Küchwald. 1918 folgte die Frauen- und Säuglingsklinik.

Diese Bauten bildeten mit dem noch etwas älteren Krankenhaus an der Zschopauer Straße den Kern der kommunalen Krankenhausstruktur von Chemnitz bis in die siebziger Jahre hinein, in dem die Krankenhäuser der Stadt in das Staatliche Gesundheitswesen unter regionaler Leitung unter staatlicher Direktive zusammengefasst waren. Zu DDR-Zeiten wurde in vorhandene Gebäudesubstanzen wenig investiert, Reparaturen und Übergangslösungen waren mehr die Regel als die Ausnahme. Kliniken und medizinische Einrichtungen bildeten diesbezüglich keine Ausnahme. Ein städtisches Krankenhaus musste in der Folge aufgegeben werden, vier große Standorte galten in den siebziger Jahren als Sanierungsobjekte, die mangels Alternativen weiterbetrieben wurden. Mit dem Bau des Bezirkskrankenhauses konnte schließlich Anfang der achtziger Jahre eines der größten Krankenhäuser der DDR errichtet werden. An der desolaten Situation der Alt-Immobilien änderte dieser Neubau freilich nichts. Auch die vorgehaltene Medizintechnik in den Städtischen Kliniken war weit entfernt vom westlichen "state of the art". Eine exklusive Ausnahme bildete hierzulande die Anschaffung eines Siemens-Computertomographen, der 1987 in Karl-Marx-Stadt Betrieb genommen wurde.

Die politische Wende 1989 setzte eine Zäsur, die eine völlige und offene Neubewertung des ostdeutschen Gesundheitswesens erforderlich machte. Die Bestandsaufnahmen waren in Chemnitz in vielerlei Hinsicht ernüchternd. Auch die enorm hohen Bettenzahlen, die aufgrund des Mangels von Pflegeheimplätzen seinerzeit unverzichtbar blieben, waren jetzt nicht mehr haltbar. Neben den alten Gebäuden, die partiell über 80 Jahre alt waren, zeigten sich selbst am sogenannten Neubau des Bezirkskrankenhauses, der 1983 eröffnet worden war, erhebliche Abnutzungserscheinungen. Dass den Städtischen Kliniken dennoch gute Perspektiven eingeräumt wurden, lag vor allem am hervorragend ausgebildeten Personal.

Die Umwandlung des städtischen Eigenbetriebes, der auch in Chemnitz die typischen Schwächen dieser Konstruktion wie lange Entscheidungswege und riskanten Belastungen für den städtischen Haushalt zeigte, in eine gGmbH trug bald Früchte. Umstrukturierungen und Neuausrichtungen ließen sich sinnvoller und nachhaltiger angehen.

Man setzte nun auf eine zielgerichtete Investitionspolitik, die auf drei Säulen basiert: Personal mit hohem Ausbildungs- und Weiterbildungsstandard, zeitgemäße wie gleichermaßen zukunftsfähige Immobilien und die Einführung neuester Medizintechnik.

Als wesentlich für die Entwicklung der Immobilien der Klinikum Chemnitz gGmbH erwies sich das Krankenhausförderprogramm, das der Freistaat Sachen aufgelegt hatte. Im Zuge dieses Programms konnten Zug um Zug ein Großteil der Altbau-Gebäude an drei Standorten umfassend saniert und umgebaut werden. Heute korrespondieren diese Bauten architektonisch wie geplant mit den Neubauten aus der DDR-Zeit und den Ergänzungsbauten aus den 90ern. Die 1911 am Stadtrand begründete Lungenheilstätte Borna wurde ebenso wie das 1946 eingerichtete Krankenhaus Scheffelstraße in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts in den Hauptstandorten Flemmingstraße und Küchwald integriert.
Abgeschlossen sind die komplexen Rekonstruktions- und Umbauarbeiten am Bettenhaus und Komplementgebäude des früheren Bezirkskrankenhauses Karl-Marx-Stadt, das von 1979-1981 in Anlehnung an den Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet wurde. Die Sanierung führte man bei laufendem Krankenhausbetrieb durch, was besonders das Personal vor erhebliche Herausforderungen stellte. Die ehemaligen Vierbett-Zimmer des Bettenhauses wurden zu Zwei- bis Dreibett-Zimmern umgebaut. Mit der Eröffnung des Anbaus, ein Entwurf von Peter Koch, in der Flemmingstraße erhielt der Nordwesten von Chemnitz auch ein neues architektonisches Wahrzeichen. Mit der Errichtung der Zentralen Notaufnahme an der Westseite des Bettenhauses sind die baulichen Anlagen im Standort Flemmingstraße 2 auf dem neuesten Stand. Heute befinden sich nahezu alle Immobilien der Klinikum Chemnitz gGmbH auf dem neuesten Stand.
Das sanierte Bettenhaus mit dem neuen Anbau (rechts; Klinikkomplex Flemmingstraße 2) ( 148 KB PJPEG Format )
 

 
 
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