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Klinik für Kinderchirurgie

Geschichte der Kinderchirurgie in Chemnitz


Die chirurgische Versorgung von Kindern erfolgte früher in Chemnitz in der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Küchwald und im Krankenhaus Zschopauer Straße, als der ältesten chirurgischen Einrichtungen in der Stadt. Insgesamt standen in beiden Häusern 40 Betten für chirurgisch erkrankte Kinder zur Verfügung. Nach der Übernahme des Lazarettbereiches der ehemaligen Garnison Chemnitz, an der Planitzstraße, später Leninstraße, in städtische Verwaltung und dessen schrittweise Inbetriebnahme als Krankenhaus in den Jahren 1947 bis 1948 wurde in diesem Haus eine größere Kinderstation im Rahmen der chirurgischen Abteilung eingerichtet. Das Aktengut setzte sich hauptsächlich aus Kindern mit akuten Baucherkrankungen, traumatischen Erkrankungen, orthopädischen Krankheiten und seltener aus Säuglingen mit Hernien oder Invaginationen zusammen. Relativ häufig wurden Kinder mit akuten Osteomyelitiden und nicht selten schweren septischen Verläufen behandelt. Mit zunehmendem Einsatz der Antibiotikatherapie konnte dieser Anteil erheblich gesenkt werden. Neugeborene wurden damals in dieser Abteilung nicht behandelt, weil die Grundvoraussetzung für ihre erfolgreiche Therapie noch fehlte.

Im Jahre 1953 erfolgte eine Umprofilierung zweier chirurgischer Stationen zur orthopädischen Klinik, deren Ärzte in den Folgejahren die Betreuung der Kinder mit orthopädischen Erkrankungen aus der kinderchirurgischen Station übernahmen. Durch Aufstockung eines Gebäudes konnten im Jahre 1958 neue Räume für die kinderchirurgische Station geschaffen werden, die nun über 43 Betten verfügte. Im gleichen Jahr übernahm ein Facharzt für Kinderchirurgie, der bereits seit 1953 im Klinikum Leninstraße als Chirurg tätig war und sich weiter qualifiziert hatte, die Betreuung der Patienten. Mit Übertragung der Klinikleitung an Prof. Unger, im Jahre 1960, der durch seine aus Rostock mitgebrachten reichen Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Neugeborenenchirurgie der Kinderchirurgie in Karl-Marx-Stadt neue Impulse verlieh, nahm die chirurgische Kinderstation zunehmend kinder-chirurgisches Profil an. Damit avancierte das Klinikum Leninstraße zu einer der ersten kinderchirurgisch profilierten Kliniken der DDR.

In den 60er Jahren entwickelte sich die Kinderanästhesie, so dass in der Folgezeit erfolgreiche operative Korrekturen angeborener Missbildungen bei Neugeborenen vorgenommen werden konnten. Nach der ab 1962 erfolgten Spezialisierung des Krankenhauses Gagarinstraße, ehemals Zschopauer Straße, zur Unfallchirurgischen Klinik wurden alle Unfallpatienten in dieser Einrichtung versorgt, in der für Kinder 20 Betten zur Verfügung standen und jährlich bis zu 400 Kinder stationär sowie eine weitaus größere Zahl ambulant behandelt werden konnten. Dadurch beschränkten sich die traumatologischen Fälle im kinderchirurgischen Bereich auf Kleinstkinder und Kinder mit geburtstraumatischen Verletzungen.

Im Jahre 1965 konnte im Stadtambulatorium Bahnhofstraße eine kinderchirurgische Abteilung eröffnet werden, die ärztlicherseits von der Kinderchirurgie des Klinikums Leninstraße besetzt wurde. Die Konsultationszahlen stiegen von 2167 Patienten im Jahre 1965 auf 4995 Patienten im Jahre 1978 kontinuierlich an.

Am 01. Januar 1976 wurde die Kinderchirurgie zu einer selbständigen Abteilung des Bezirkskrankenhauses Karl-Marx-Stadt ernannt. Zu dieser Zeit fand sich das folgende Betreuungsprofil: Die Grundbetreuung, die sich ausschließlich auf das Stadtgebiet bezog, wurde gemeinsam mit der chirurgischen Abteilung des Klinikums Küchwald realisiert, die über 20 Kinderbetten verfügte. Kinder zur spezialisierten und hochspezialisierten Betreuung wurden aus 16 Kreisen des Bezirkes eingewiesen.

Im April 1982 erhielt die kinderchirurgische Abteilung neue Räume innerhalb der ersten chirurgischen Klinik des Bezirks- krankenhauses im Neubau an der Flemmingstraße. Sie verfügte nun über 3 Stationen mit insgesamt 85 Betten (einschließlich 13 Intensivtherapiebetten). Von den Mitarbeitern dieser Stationen wurden alle chirurgisch zu behandelnde Kinder zuzüglich der Kinder, die Patienten der Unfallneurochirurgie waren, versorgt. Die ambulante Nachbetreuung der ehemaligen kinderchirurgischen Patienten erfolgte in der Ambulanz Bahnhofstraße, die für Kinder nach Nierenoperationen 2 Sprechstunden pro Woche bereit hielt. Ein weiteres Nieren- sowie traumatologisches Dispensaire befand sich in der Poliklinik am Bezirkskrankenhaus Flemmingstraße. In dieser Einrichtung hatte ebenfalls eine allgemeinkinderchirurgische Abteilung ihren Sitz. Hier betreute eine Fachärztin für Kinderchirurgie seit 1983 in ihren Sprechstunden zirka 9800 Patienten pro Jahr. Neben Frakturbehandlungen, Wundversorgungen, Punktionen und anderem mehr wurden ambulante Eingriffe durchgeführt, wie beispielsweise Herniotomien, Hydrozelenoperationen, Hodenverlagerungen, Entfernung von Nägeln, Hauttumoren und Hexodaktylien, ohne Knochenbeteiligung. Für das Jahr 1986 standen 172 solche ambulante Operationen zu Buche. Dafür war ein moderner Operationsraum mit entsprechenden Geräten eingerichtet worden, der gute Arbeitsbedingungen bot. Durch Schaffung des Status einer Klinik für Kinderchirurgie wurde 1989 neben der fachlichen auch die organisatorische Selbständigkeit hergestellt. Im Jahre 1995 konnte der ITS-Bereich umgestaltet und mit modernster Überwachungs- und Therapietechnik ausgestattet werden.

Im Jahre 2007 bestehen in der Klinik 35 Betten, davon 9 ITS-Betten.

Ärztliche Leiter der Kinderchirurgie, Krankenhaus Flemmingstraße:
- 1982 bis 1989 Chefarzt OMR Dr. med. habil. Wolfgang Popp
- 1989 bis 2004 Chefarzt Professor Dr. med. habil Peter Daniel
- seit 2005 Leiter Dr. med. Jens-Uwe Straßburger

Quelle:
"Die Entwicklung der Pädiatrie in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt von den Anfängen bis 1989", Dipl. med. Heidrun Elix, erschienen Dresden 1994


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