Leistungsbereiche

Strukturelle Herzerkrankung

Strukturelle Herzerkrankungen sind Erkrankungen des Herzmuskels oder der Herzklappen. Sie umfassen nicht nur erworbene, sondern auch angeborene Herzkrankheiten.

Als Intervention bei strukturellen Herzerkrankungen werden alle Kathetereingriffe bezeichnet, die nicht die Herzkranzgefäße und nicht die Herzelektrik betreffen. Hierzu zählen vor allem Kathetereingriffe an Herzklappen, am linken Vorhofohr und an der Vorhofscheidewand.

Die Behandlung erfolgt nach ausführlicher Diagnostik die individualisierte Besprechung eines jeden Falls in unserer interdisziplinären Konferenz. Auf dieser Basis wird entschieden, ob eine chirurgische, interventionelle oder nur medikamentöse Therapie das beste Verfahren darstellt.

In unserer Klinik werden nach entsprechender Vorbereitung im interdisziplinärem Team kathetergestützte Mitralklappenprozeduren (Mitraclip) durchgeführt. Ferner beteiligen sich unsere Kardiologen aktiv in Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum Dresden bzw. dem Universitätsklinikum Jena an der kathetergestützten Aortenklappenintervention (TAVI).

Ein weiterer Schwerpunkt der Behandlung unserer Patienten sind Schirmchenverschlüsse am Vorhofseptum (PFO- und ASD-Okkluder) sowie Verschlüsse des linken Vorhofohres, die in unserem Herzkatheterlabor durchgeführt werden.

Im Vergleich zu den operativen Verfahren bieten kathetergestützte Eingriffe vor allem den Vorteil einer schnellen Rekonvaleszenz und einer besonders schonenden Behandlung.

Mitraclip

Bei älteren Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko hat sich die MitraClip-Intervention als kathetergestützte Mitralklappenreparatur etabliert. Über eine Punktion der Beckenvene wird hierfür ein Katheter in den rechten Vorhof vorgebracht. Über eine Punktion der Vorhofscheidewand erreicht der Katheter den linken Vorhof. Unter echokardiographischer Kontrolle kann der Katheter zielgenau auf die Mitralklappe heruntergesteuert werden. Im Bereich der Undichtigkeit wird ein Clip, der wie eine kleine Wäscheklammer aussieht, eingebracht. Der Clip kann so lange neu platziert werden, bis eine optimale Reduktion der Klappenundichtigkeit erzielt ist. Je nach Beschaffenheit der Klappe können auch zwei oder drei MitraClips eingebracht werden. Auch die Größe der Clips kann variiert werden.

Triclip

Analog zum Mitraclip kann bei Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko eine ähnliche Methode auch an der Trikuspidalklappe eingesetzt werden. Diese Klappe verhindert den Rückfluss von Blut aus der rechten Herzkammer in den rechten Vorhof. Diese etwas seltenere Erkrankung kann interventionell über eine Punktion der Vene in der Leistenregion repariert werden. Mithilfe der 3D Echokardiografie wird während der gesamten Prozedur der Erfolg überwacht. Aufgrund der Anatomie der Trikuspidalklappe sind in der Regel mehrere Clips zur Reparatur notwendig.

TAVI

Die TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation) hat sich in den vergangenen zehn Jahren als Alternative zum chirurgischen Aortenklappenersatz etabliert. Mehrere große Studien konnten zeigen, dass die TAVI im Vergleich zum chirurgischen Aortenklappenersatz bei Patienten aller Risikogruppen mindestens gleichwertig ist. Daher sollte dieses Verfahren bei Patienten über 70 Jahre in Erwägung gezogen werden. Da Daten zur Langzeithaltbarkeit fehlen, wird bei Patienten unter 70 Jahre in der Regel der chirurgische Aortenklappenersatz bevorzugt. Im Einzelfall entscheidet das Herzteam aus Kardiologen, Herzchirurgenund Anästhesisten gemeinsam, welches Verfahren für den individuellen Patientenzu empfehlen ist.

Valvuloplastie

Die Valvuloplastie ist ein Verfahren zur Dilatation (Aufdehnung) verengter Herzklappen. Hierbei wird im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung ein Ballonkatheter bis zur betroffenen Herzklappe vorgeschoben. Dann wird durch die Ballonentfaltung die Herzklappe dilatiert, so dass die Engstelle behandelt wurde. Dieses Verfahren wird regelhaft an der Aortenklappe oder Mitralklappe angewandt, seltener an den Klappen des rechten Herzens (Pulmonal- und Trikuspidalklappe). Ob dieses Verfahren für sie in Frage kommt, muss durch verschiedene Voruntersuchungen geklärt werden.

Interventioneller Vorhofohrverschluss: LAA-Okkluder

Patienten mit Vorhofflimmern haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Da der Vorhof nicht richtig kontrahiert, können sich Blutgerinnsel im Vorhofohr, einer Art Blinddarm des Vorhofes, bilden. Daher müssen diese Patienten eine konsequente Blutverdünnung mit Marcumar oder einem neuen Antikoagulans (NOAK) durchführen. Dies erhöht das Blutungsrisiko. Patienten, die ein besonders hohes Blutungsrisiko haben oder die unter einer Blutverdünnung bereits eine Blutung erlitten haben, können davon profitieren, wenn man das Vorhofohr mit einem Schirmchen verschließt. In erfahrenen Händen ist dies ein sicherer und unkomplizierter Eingriff, bei dem mittels Katheter ein Schirmchen eingebracht wird, das den Eingang des Vorhofohres verschließt. So können sich keine Blutgerinnsel mehr bilden. Die Antikoagulation (Marcumar oder NOAK) kann abgesetzt werden.

Interventioneller PFO-Verschluss

Etwa 25% aller Menschen haben ein offenes Foramen ovale. Dies ist eine offene Verbindung in der Vorhofscheidewand zwischen linkem und rechtem Vorhof. Bei Patienten, die einen Schlaganfall unklarer Ursache erlitten haben, findet man gehäuft diese offene Verbindung. Es konnte in großen Studien gezeigt werden, dass der kathetergestützte Verschluss dieses kleinen Vorhofloches das Risiko für einen erneuten Schlaganfall signifikant reduziert. In erfahrenen Händen handelt es sich hierbei um einen kurzen und unkomplizierten Eingriff, bei dem die Vorhofscheidewand zwischen zwei kleinen Schirmchen eingeklemmt wird, sodass das Loch verschlossen wird. Die Schirmchen werden mit einer Haut überwachsen, sodass das Blut am Ende nicht mehr mit einem Fremdkörper in Verbindung kommt.

Interventioneller ASD Verschluss

Ähnlich wie beim persistierenden Foramen ovale (PFO) liegt beim sogenannten atrialen Septumdefekt ein Strukturdefekt in der Vorhofscheidewand vor. Dieser angeborene Defekt bedingt einen Blut Übertritt von dem linken Vorhof in den rechten Vorhof. Dabei kann es zu einer Belastung des kleinen Herzkreislaufes und des rechten Herzens kommen. Ebenso können diese Defekte jedoch auch durch Schlaganfälle erstmalig entdeckt werden. Auch hier ist ein interventioneller Verschluss des Defektes ähnlich wie beim PFO möglich. Mittels 2 kleinen Schirmchen wird der Defekt suffizient verschlossen und wächst in das Gewebe ein.

Interventioneller Verschluss paravalvulärer Leckagen

Nach erfolgter herzchirurgischer Operation kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass außerhalb des eingenähten Klappenrings sogenannte paravalvuläre Leckagen auftreten. Dies wird in der Regel zu einer Insuffizienz an der Klappe. Im Gegensatz zu den typischen Klappeninsuffizienzen befindet sich jedoch der Ort der Leckage nicht innerhalb des Klappenrings, sondern außerhalb. Hier kann katheterbasiert mittels kleiner Schirmchen ein Verschluss derselben stattfinden. Diese Prozeduren werden in der Regel mit 3D Ultraschall unterstützt und der Erfolg während der Prozedur überwacht.

Transkoronare Ablation der Septum-Hypertrophie (TASH)

Bei Patienten mit einer krankhaften Verdickung des Herzmuskels, der sog. Hypertrophie des Herzens, können insbesondere unter Belastung Symptome wie Luftnot oder Schwindel auftreten. Dies tritt vor allem bei einer Verdickung der Scheidewand (Septum) auf. Wenn trotz medikamentösem Therapieansatz keine Beschwerdebesserung auftritt, kann ein Kathetereingriff diese Symptome bessern. Bei der sog. TASH wird durch direktes Injizieren von Alkohol eine Verödung des betroffenen Bereiches durchgeführt. Hierbei soll die erkrankte Verdickung der Herzscheidewand durch Verödung der Blutversorgung von derselben abgeschnitten werden. Dadurch wird ein künstlicher Herzinfarkt produziert, der im Verlauf vernarbt. Im Zuge dessen „verdünnt“ sich dieser Abschnitt der Herzscheidewand.

Koronare Herzerkrankung

Unser Leistungsspektrum

In unseren Herzkatheterlaboren findet die invasive Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen ihre Anwendung.

Speziell bieten wir im Diagnostikbereich:

  • Linksherzkatheteruntersuchung einschließlich Koronarangiografie, ggf. Druckdrahtmessung (FFR/RFR) zur Beurteilung hämodynamisch relevanter Stenosen, Intravaskulärer Ultraschall (IVUS)
  • Rechtsherzkatheter einschließlich hämodynamischer Messung, HZV-Berechnung und arterieller sowie zentralvenöser Blutgasanalyse (BGA)

Im Therapiebereich bieten wir:

  • Perkutane transluminale Koronarangioplastien (PTCA) durch Gefäßdilatationen mittels Ballon und Stentimplantationen in Herzkranzgefäße, Bypassgefäße und Aorta (24/7 Bereitschaft für Interventionen bei akutem Koronarsyndrom)
  • Komplexe Koronarinterventionen bei Mehrgefäßerkrankung unter externer Herzkreislaufunterstützung (Impella Pumpe) und bei bei kardiogenem Schock
  • Rotablation (für die Behandlung schwer verkalkter Läsionen)
  • Behandlung von Gefäßthromben durch medikamentöse Auflösung bzw. Entfernung mittels Kathetertechnik
  • Perikardpunktionen, Perikarddrainagen
  • Rechtsherzkatheter mit Belastungsuntersuchung und Reversibilitäts-Testung
  • Koronare intravaskuläre Lithotripsie - IVL (Shockwave®)
  • Ultraschallgestütze Thrombolyse von Lungenembolien (EKOS®)
  • Kathetergestützte Fremdkörperentfernung aus dem Herzen und herznahen Gefäßen und Pulmonalgefäßen (z.B. Portschläuche, ZVK-Reste u.a.) ohne Operationen

Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier unter "Was passiert im Herzkatherlabor" ?

Herzrhythmusstörungen

Rhythmologische Kompetenz für den Großraum Chemnitz und Umgebung

Durch unsere umfassende kardiologische und rhythmologische Kompetenz sowie unsere eng verzahnte stationäre und ambulante Versorgungsstruktur gewährleisten wir für jeden Patienten, der an Herzrhythmusstörungen leidet, eine individuelle Betreuung auf höchstem medizinischen Versorgungsniveau. So bleibt die gesamte persönliche Betreuung von der ambulanten Diagnostik über eventuell notwendige stationäre medikamentöse oder interventionelle Therapien bis hin zur ambulanten Nachsorge in der Hand eines hochkompetenten und erfahrenen Teams. Im stationären Bereich bieten wir unseren Patienten durch den Einsatz modernster und innovativer Technologien das gesamte Spektrum der interventionellen Rhythmustherapie von der Implantation von Herzschrittmachern über die Katheterablation von schnellen Herzrhythmusstörungen bis hin zum interventionellen Vorhofohrverschluss an.

Gern sind wir für die folgenden Behandlungsschwerpunkten mit unserem spezialisierten Team für Sie da.

PD. Dr. med. habil. Marian Christoph für das Team der Rhythmologie

Ambulante/stationäre Diagnostik von Herzrhythmusstörungen

  • 24h-Langzeit-EKG
  • Verleih von Herzrhythmuskarten zur EKG-Dokumentation von anfallsartigen Herzrhythmusstörungen
  • Ergometrie
  • Echokardiografie (TTE, TEE, Stressecho)
  • Medikamentenprovokation bei Verdacht auf seltene angeborene Herzrhythmusstörungen (Ajmalin, Orciprenalin, Adenosin)
  • differenzierte Abklärung von unklarer Bewusstlosigkeit (Synkope) – Abklärung von angeborenen Ionenkanal- und Herzmuskelerkrankungen

Hier geht’s zur Anmeldung der Spezialsprechstunde Herzrhythmussprechstunde

Ablation von Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung auf Vorhofebene (supraventrikuläre Tachykardie). Diese Herzrhythmusstörung wird durch Extrasystolen ausgelöst, die überwiegend aus den Lungenvenen stammen.

Bei der Vorhofflimmerablation werden Katheter über die Leisten eingeführt und damit die Lungenvenen elektrisch isoliert. Dadurch wird verhindert, dass die Extraschläge aus den Lungenvenen das Vorhofflimmern erneut auslösen können. Zusätzlich wird die elektrische Funktion der Vorhöfe genau analysiert, um zusätzliche elektrische Störquellen im gleichen Eingriff gezielt und individuell auszuschalten.

Verwendete Technologien:

Radiofrequenzablation

Die Radiofrequenzablation, die sogenannte "Hitze"-Ablation, erfolgt unter Verwendung eines 3D-Mapping des Herzens mit Fluoroskopie-Integration und kontinuierlicher Messung des Katheteranpressdruckes (CARTO-UNIVU). Dieses innovative Mappingsystem ist in eine hochmoderne Röntgenanlage integriert. Die Kombination dieser Technologien garantiert eine hocheffektive Ablationsbehandlung mit maximaler Patientensicherheit und sehr niedriger Strahlenbelastung für den Patienten.

Während der Prozedur wir eine Ösophagustemperatursonde eingeführt. Damit wird kontinuierlich die Temperatur der Speiseröhre gemessen, um das Risiko einer Speisenröhrenverletzung besser einschätzen zu können.

Der gesamte Eingriff erfolgt unter tiefer Analgosedierung (Narkose), um die Belastung für den Patienten so gering wie möglich zu halten.

Kryoablation

Bei diesem Verfahren werden im Gegensatz zur Radiofrequenzablation die Pulmonalvenen mittels Kälte isoliert. Hierzu wird ein etwa 30 Millimeter großer Ballon, in dem durch ein Kühlmittel Temperaturen von bis zu minus 60 Grad Celsius erreicht werden, über die Leistenvene bis in den linken Vorhof des Herzens eingeführt. Die dadurch entstehende Kälte-Läsion hat ähnliche Effekte wie eine Verödung durch Hitze. Sie isoliert die Lungenvenen effektiv und dauerhaft elektrisch vom Herzvorhof. Damit können störende Impulse aus den Lungenvenen kein Vorhofflimmern mehr auslösen.

Welche der beiden Techniken für ihre Art der Erkrankung geeigneter ist, wird durch das erfahrene rhythmologische Team im Klinikum Chemnitz entschieden.

Elektrophysiologische Untersuchung und Ablation von schnellen Herzrhythmusstörungen aus den Herzvorhöfen und Herzkammern

Bei klinischem Verdacht oder Nachweis eines krankhaften Herzrasens (Tachykardien) kann zur weiterführenden Diagnostik und gegeben falls Therapie eine elektrophysiologische Untersuchung durchgeführt werden. Dabei werden über die Leiste EKG-Katheter (EPU-Katheter) temporär in das Herz eingeführt. Über diese Katheter kann eine genaue Vermessung der Herzströme erfolgen.

Sollten sich während dieser Untersuchung krankhafte Befunde ergeben, können diese im gleichen Eingriff über einen weiteren Leistenkatheter behandelt (ablatiert) werden.

Im Klinikum Chemnitz erfolgt die Ablation aller Vorhof-assoziierten Tachykardien inklusive Vorhofflimmern, AV-Knoten Reentry Tachykardien (Kurzschluss innerhalb des AV-Knotens), Tachykardien bei angeborenen zusätzlichen Herznerven, ektope atriale Tachykardien („zusätzliche Zündkerze in den Vorhöfen“), typisches und atypisches Vorhofflattern.

Zusätzlich werden in unserer Abteilung ventrikuläre Herzrhythmusstörungen inklusive ventrikulärer Extrasystolen (VES) und ventrikulärer Tachykardien sowohl bei herzkranken, als auch bei symptomatischen herzgesunden Patienten ablatiert. Die Ablation dieser komplexen, zum Teil lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen (plötzlicher Herztod) erfolgt dabei entweder über den transvenösen oder transarteriellen Zugangsweg über die Leisten. Wenn notwendig wird die Ablationsprozedur zusätzlich über einen epikardialen Zugangsweg (Ablation auf dem Herzen) komplettiert.

Die Ablation von ventrikulären Tachykardien erfolgt in unsere Klinik sowohl elektiv (geplant) als auch im Notfall 24h/7d. Hierfür steht rund um die Uhr ein erfahrenes Team bestehend aus interventionellen Kardiologen (Falls Koronarinterventionen notwendig sind), invasiven Elektrophysiologen und Intensivmedizinern zur Verfügung. Im Falle einer hämodynamischen Instabilität der Patienten kann jederzeit ein passageres Herzunterstützungssystem (Impella) angelegt werden, um darunter die Ablation durchführen zu können.

Verwendete Technologie:

In unserer Klinik wird die sogenannte "Hitze"-Ablation durchgeführt. Diese erfolgt unter Verwendung eines 3D-Mapping des Herzens mit Fluoroskopie-Integration und kontinuierlicher Messung des Katheteranpressdruckes (CARTO-UNIVU). Dieses innovative Mappingsystem ist in eine hochmoderne Röntgenanlage integriert. Die Kombination dieser Technologien garantiert eine hocheffektive Ablationsbehandlung mit maximaler Patientensicherheit und sehr niedriger Strahlenbelastung für den Patienten.

Implantation von Herzrhythmusimplantaten

Bei verschiedenen, vor allem langsamen Herzrhythmustörungen und bei Patienten, die an einer Herzschwäche leiden, kann es notwendig sein, den Herzrhythmus oder die Herzkraft durch die Implantation eines Herzrhythmusimplantates zu unterstützen. Zudem kann die Implantation von kleinen EKG-Chips unter der Haut bei verschiedenen Krankheitsbildern helfen, sehr selten oder klinisch stumm auftretende Herzrhythmusstörungen zu entdecken, um sie anschließend spezifisch behandeln zu können.

In unserer Klinik implantieren wir:

  • antibradykarde Herzschrittmacher (1-, 2- und 3-Kammer)
  • implantierbare Defibrillatoren (1-, 2- und 3-Kammer)
  • Herzschrittmacher/Defibrillatoren zur kardialen Resynchronisation (CRT), um die Leistung bei Herzschwäche zu verbessern
  • subkutane Defibrillatoren (S-ICD) - ohne Kabel im Blutkreislauf
  • Systeme zur kardialen Kontraktilitätsmodulation (CCM), um die Leistung bei Herzschwäche zu verbessern
  • Ereignisrecorder (Eventrecorder mit telemedizinischer Anbindung an unsere Klinik  –  home-Monitoring)
  • Zur zeitlichen Überbrückung bis zu einer dauerhaften Defibrillatoren-Versorgung bieten wir gegebenenfalls tragbare ICD-Westen an.

HIS-Bündel-Stimulation

Beim herkömmlichen Herzschrittmacher werden die Elektroden in das „Arbeitsmyokard“ – das sind die Herzmuskelzellen, deren Aufgabe das Zusammenziehen (Kontraktion) ist, also das Schlagen des Herzens – der rechten Herzhauptkammer implantiert, was zu einer unnatürlichen Herzmuskelkontraktion führt. Bei der HIS-Bündel-Stimulation dagegen wird minimalinvasiv eine Schrittmachersonde in direkter Nachbarschaft des Herzhauptnervens, dem HIS-Bündel, fixiert. Das HIS-Bündel besteht aus speziellen Herzmuskelzellen und ist Teil des natürlichen Erregungsleitungssystems im Herzen. Durch diese Technologie der direkten HIS-Bündel-Stimulation ist es möglich, das Herz über die natürlichen Leitungswege zum Schlagen zu bringen. Um den gewünschten therapeutischen Effekt zu erzielen, muss die HIS-Bündel-Elektrode exakt in einem bestimmten Bereich von wenigen Quadratmillimetern platziert werden.

Vorbeugung von Schlaganfällen (Apoplex)

Verschiedene Herzrhythmusstörungen erhöhten das Risiko für einen Schlaganfall. Wir beraten sie anhand ihrer aktuellen Lebenssituation, anhand ihrer Begleiterkrankungen und anhand ihrer Begleitmedikation individuell über die bestmögliche Option einem Schlaganfall vorzubeugen. Dabei stehen hauptsächlich zwei Therapieansätze zur Verfügung:

  1. Medikamentöse Blutverdünnung (direkte orale Antikoagulanzien, Vitamin-K-Antagonisten, Blutplättchenhemmer)
  2. Verschluss des linken Vorhofohres über einen Herzkatheter, um die medikamentöse Blutverdünnung zu vermeiden (Implantation von LAA-Okkludern)


Dieser Eingriff wird in unserer Klinik  mit Hilfe modernster Technologien (3D-TEE; moderne, strahlensparende Röntgenanlage), wenn nötig auch ohne Einsatz von potentiell nierenschädigendem Kontrastmittel bei Niereninsuffizienz durchgeführt.

Beratung über Fahrtauglichkeit bei kardiovaskulären Erkrankungen

Aufgrund verschiedenster Erkrankungen des Herzkreislaufsystems kann eine passagere oder dauerhafte Einschränkung der Tauglichkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges gegeben sein.

Wir beraten sie gern individuell über ihre Fahrtauglichkeit bei kardiovaskulären Erkrankungen.

Hier können sie direkt einen ambulanten Beratungstermin vereinbaren:

Anmeldung zur Spezialsprechstunde Herzrhythmussprechstunde

EKG-Beratung für externe Ärzte

Haben sie Fragen zu einem speziellen EKG oder bestehen verschiedene Interpretationen zu einem EKG?

Schicken Sie uns gern jede Art von EKG (12-Kanal-EKG, LZ-EKG, Ergometrie, Rhythmuskarten-EKG´s, EGM´s aus implantierten Aggregaten, EKG´s aus Wearables wie z.B. Uhren mit EKG-Funktion) per

  • Fax: 0371 333 42899
  • E-Mail: Herz-Rhythmus(at)skc.de
  • Teamwire-App ® (möglich nach vorheriger Anmeldung im IT-Anwendungsbereich bei Konrad Schuffenhauer Tel. 0371 333 32847, Downloadlink )

Bitte geben Sie eine Rückrufoption (Telefonnummer, E-mail, Fax) an.

Ein kardiologischer Oberarzt meldet sich werktags innerhalb von 48h bei Ihnen zurück und diskutiert gern Ihre Fragen im Kollegenkreis. Bei Notfällen oder dringlichen Fragen können ärztliche Kollegen 24h/7d die Rhythmushotline (Tel.: 0173 6040215) verwenden, um mit einem Oberarzt der Rhythmologie zu sprechen.

Telemedizin

Telemedizin ermöglicht Ferndiagnostik und Therapie von der Wohnung der Patienten in unsere Telemedizinabteilung. Die dadurch eingesparten Wege und Wartezeiten steigern die Lebensqualität der Patienten. Zudem werden behandlungsbedürftige Befunde deutlich früher erkannt, sodass eine notwendige Therapie zeitnah begonnen werden kann, bevor der Patient als Notfall auffällig wird.

Unsere Telemedizinabteilung wird von zwei kardiologischen Oberärzten geführt. Dadurch ist sichergestellt, dass wir frühzeitig auf eingehende Meldungen der unterschiedlichen Telemedizinplattformen mit hoher medizinischer Kompetenz reagieren können. Die ärztlichen Kollegen werden von engagierten und gut geschulten Pflegekräften unterstützt, um sicherzustellen, dass Ihre eingehenden Meldungen nicht in der großen Datenflut untergehen.

Gern beraten wir sie während Ihres stationären Aufenthaltes welche telemedizinischen Optionen für Ihr Krankheitsbild zur Verfügung stehen und sinnvoll sind.

Sollten Sie aus persönlichem Interesse heraus ein kommerzielles Gerät besitzen, das Ihre kardiovaskulären Parameter (Herzfrequenz, Blutdruck, EKG) überwacht (sogenannte Wearables wie z.B. Armbanduhren mit Pulskontrolle und/oder EKG-Dokumentation) und das ihnen Auffälligkeiten anzeigt, können Sie sich ebenfalls gern an unsere telemedizinische Abteilung zur fachkardiologischen Auswertung und Beratung wenden.

Senden Sie uns die Dokumentation Ihres Wearables einfach per

mit der gewünschten Rückrufoption (Telefonnummer, E-mail, Fax) zu. Wir werden Sie werktags über das Ergebnis nach fachkardiologischer Analyse informieren.

Kardiale Bildgebung

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, werte ärztliche Kollegen und Kolleginnen,

es gibt heute kein strukturelles oder funktionelles Problem des Herzens mehr, das sich nicht durch eine bildgebende Diagnostik darstellen lässt. Oftmals sind für ein und dieselbe Fragestellung mehrere Modalitäten geeignet.

Die verfügbaren Verfahren bieten eine Fülle an Möglichkeiten, fordern jedoch auch eine ausgewiesene Expertise für die Erstellung und Interpretation der Befunde.

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Herz- und Gefäßdiagnostik von Dr. med. Grit Hellner und dem Institut für Radiologie und Neuroradiolgie  bieten wir kardiale Bildgebung mit modernsten Techniken an.

Insbesondere die 3D Echokardiographie, das Herz-MRT sowie das Herz-CT ermöglichen eine genaue Analyse von Herzerkrankungen. Diese Verfahren helfen in vielen Fällen, invasive Untersuchungen, wie zum Beispiel den Einsatz eines Herzkatheters, zu vermeiden.

Nachstehend finden Sie eine Übersicht unseres Leistungsspektrums mit den jeweiligen Informationen zur Terminvereinbarung. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Ihr

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Silvio Quick
Leitender Oberarzt für nicht-invasive kardiale Bildgebung der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin (KIM I)

 

Terminvereinbarungen

Die Terminvereinbarung für eine kardiale Diagnostik erfolgt über unser Casemanagement. Für Zuweiser, die für Ihre Patientinnen und Patienten eine kardiale Diagnostik wünschen, haben wir ein entsprechendes Downloadformular eingerichtet. Dieses kann an die Faxnummer: 0371 333 42304 gesendet werden.

Für weitere Fragen hinsichtlich der Bildgebungsmodalitäten, spezieller Indikationen oder besonderer Kasuistiken können sie sich persönlich an Priv.-Doz. Dr. med. habil. Silvio Quick per Email wenden.

Echokardiographie

Die Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) bildet eine der Hauptsäulen der nichtinvasiven Diagnostik fast aller Herzerkrankungen. Sie liefert wichtige Informationen über die Struktur und Funktion des Herzens und der Herzklappen. Pro Jahr werden über 7000 Echokardiographie-Untersuchungen (TTE) und 1600 transösophageale Untersuchungen (TEE) in unserer Abteilung durchgeführt.

In unserer Klinik werden sowohl konventionelle als auch neue innovativen Verfahren der Ultraschalldiagnostik angeboten. Neben der zweidimensionalen Echokardiographie mit Strain und „speckle tracking“ Analyse, führen wir regelhaft auch 3D Echokardiographien durch. Diese kommen vor allem bei der transösophagealen Echokardiographie (Schluckecho-Untersuchungen) zur Anwendung. Durch die 3D-Technologie sind genauere Analysen der Herzkammern, der Herzklappen und auch der Gefäße möglich. Vor allem setzen wir die Technologie jedoch ein, um komplexe Eingriffe am Herzen genauer zu steuern, Röntgenstrahlung einzusparen und Untersuchungs- und OP-Zeiten zu verkürzen. Beispiele solcher Prozeduren sind der interventionelle PFO- oder ASD-Verschluss, Mitralklappenvalvuloplastie (Klappenerweiterung), Mitralklappenclipping (MitraClip) und der interventionelle Vorhofsohrverschluss (weitere Informationen zu den Prozeduren finden Sie hier).

3-D Echokardiographie mit Darstellung der Mitralklappe (linkes Bild) und der Aortenklappe (rechtes Bild).

Stress-Echokardiographie

Neben der Diagnostik von Kardiomyopathien (Herzmuskelerkrankungen), erworbenen oder angeborenen Herzklappenfehlern, kann auch eine Ischämie- und Vitalitätsdiagnostik (Diagnostik von Durchblutungsstörungen) mittels einer Stress-Echokardiographie durchgeführt werden. Diese erfolgt auf einem Fahrradergometer bzw. durch eine pharmakologische (medikamentöse) Stimulation (Dobutamin).

WIE MELDE ICH EINE UNTERSUCHUNG AN?

Die ambulante echokardiographische Untersuchung erfolgt meist beim niedergelassenen Kardiologen bzw. Internisten. Spezielle kardiologische Fragestellungen können wir aber auch im Rahmen einer stationären Einweisung beantworten. Entsprechende Informationen für Zuweiser entnehmen Sie bitte dem Link.

 

Kardiale CT

Die kardiale CT Untersuchung erfolgt an unserer Klinik in Kooperation mit der Abteilung „Herz- und  Gefäßdiagnostik“ von Dr. med. Grit Hellner und der Klinik für Radiologie.

Die kardiale CT erlaubt eine anatomische Darstellung der Herzkranzgefäße, wie sie sonst nur durch eine invasive Herzkatheteruntersuchung möglich ist. Sie ist mittlerweile fester Bestandteil in der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung. Mittels kardialer CT können bei korrekt ausgewählten Patienten zuverlässige Aussagen über das Vorhandensein von Engstellen bzw. Verschlüssen der Herzkranzgefäße und das Ausmaß von Gefäßverkalkungen getroffen werden. Somit lassen sich in bestimmten Fällen Herzkatheteruntersuchungen vermeiden. Bei Patienten mit bereits bekannter koronarer Herzerkrankung kann in ausgesuchten Fällen auch eine Darstellung von Bypassgefäßen oder Stents erfolgen.

Sollten in der CT allerdings Engstellen in einem oder mehreren Koronargefäßen auffallen, ist eine Herzkatheteruntersuchung unumgänglich.

Eine weitere Domäne der kardialen CT Diagnostik ist die Untersuchung und Darstellung von kongenitalen (angeborenen) Herzfehler. Diese lassen sich aufgrund der Möglichkeit der dreidimensionalen Darstellung meist deutlich besser mit der kardialen CT untersuchen, als in einer Herzkatheteruntersuchung.

 

WIE MELDE ICH EINE UNTERSUCHUNG AN?

Zur Detektion einer koronaren Herzerkrankung bieten sich oftmals mehrere bildgebende Verfahren an. Wir entscheiden entsprechend der Symptomatik des Patienten, sowie in Anhängigkeit seiner Komorbiditäten, welches diagnostische Verfahren individuell eingesetzt wird. Entsprechende Informationen für Zuweiser entnehmen Sie bitte dem Link.

Darstellung einer signifikanten Stenose der rechten Koronararterie (Pfeil) in 2-D (a) und 3-D (b) in der kardialen Computertomographie. c) 3-D Rekonstruktion des Herzen in der kardialen CT.

Kardiale MRT

Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens ist eine nicht-invasive Untersuchung, bei der die Funktionen des Herzens mittels Radiowellen im Magnetfeld untersucht werden. Dabei ist der Patient keiner Strahlenbelastung ausgesetzt.

Der Vorteil der MRT liegt in der genauen und präzisen Erfassung der Herzfunktion und der Möglichkeit der nicht-invasiven Verlaufskontrolle. Zudem können mehrere Fragestellungen in einer Untersuchung beantwortet werden. Die Untersuchungszeit liegt zwischen 30-45 min und hängt von der jeweiligen Fragestellung ab.

Die Kardio-MRT gilt mittlerweile als Standard, wenn es sich um funktionelle und morphologische Untersuchungen des Herzmuskels handelt.

Die häufigsten Anwendungsbereiche sind die Vitalitätsdiagnostik (Durchblutungsstörungen des Herzens), Diagnostik bei Kardiomyopathien (Herzmuskelentzündungen, Herzmuskelverdickungen, unklare Herzschwäche etc.), kongenitale Kardiomyopathie (angeborene Herzerkrankungen), die genaue Beurteilung der Herzfunktion vor einer Defibrillatortherapie und die Diagnostik bei unklaren Synkopen (plötzlicher Bewußtseinsverlust). Ausgewählte Fallbeispiele werden im unten gezeigt.

WIE MELDE ICH EINE UNTERSUCHUNG AN?

Die kardiale MRT Diagnostik erfolgt immer in einem für den Patienten sinnvollen diagnostischen und therapeutischen Gesamtkonzept. Die Auswahl der entsprechenden Bildgebungsmodalität richtet sich zum einen nach der klinischen Fragestellung, ist zum anderen aber auch abhängig von den Komorbiditäten des Patienten. Entsprechende Informationen für Zuweiser entnehmen Sie bitte dem Link.

Kardiales MRT: a) Normalbefund, b) ischämischer Myokardinfarkt im Stromgebiet des Ramus circumflexus (roter Pfeil), c) ausgeprägte Perimyokarditis mit Nekrosen (gelber Pfeil)

Angiologie

Diagnostik und Therapie aller Formen von Gefäßerkrankungen

  • Verschiedenste fachspezifische Untersuchungstechniken wie
    • Farbkodierte Duplexsonographie
    • Akrale Oszillographie
    • CW-Dopplersonographie
    • Dopplerdruckmessung
    • fachgebundene genetische Beratung
  • Invasive Behandlungsverfahren mittels Kathetertechnik
    • Eröffnung von verschlossenen oder verengten Gefäßen im Bereich der Beine, Arme und inneren Organe
    • Setzen von Gefäßstützen (Stents)
    • Behandlung mit medikamentenfreigebenden Ballons
    • Absaugen von Verstopfungen mittels verschiedener Kathetertechniken
    • Medikamentöse Auflösungsverfahren am Ort der Verstopfung
    • Moderne nierenschonende Verfahren mittels CO2 (Bestandteil der Luft) als Kontrastmittel

Chest-Pain-Unit

Unser Leistungsspektrum

Die Chest Pain Unit (CPU) der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin) ist eine besondere kardiologische Aufnahmestation. In der speziellen Diagnostik- und Therapieeinheit werden Patienten mit akutem oder unklarem Thoraxschmerz versorgt, der zum Beispiel bei kardiovaskulären Fällen (Herzrhythmusstörungen) oder bei einem Verdacht auf Herzinfarkt auftreten kann. Darüber hinaus werden Herz- und Gefäßerkrankungen bei hämodynamisch stabilen Patienten abgeklärt. Wird eine kardiologische Akutsituation befürchtet, werden Patienten ebenfalls auf die Unit gebracht und von Spezialisten der Kardiologie, Angiologie und Rhythmologie versorgt.

Das Team unserer CPU steht rund um die Uhr zuweisenden Ärzten und Krankenhäusern als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Bei akuten Fällen berät es und arrangiert alles Weitere für eine reibungslose Patientenübernahme. Dem Patienten kann so rasche und qualitativ hochwertige Diagnostik und Therapie angeboten werden. Lässt sich bei den Untersuchungen ein Herzinfarkt nachweisen, kann umgehend die Behandlung des Patienten im angegliederten Herzkatheterlabor erfolgen.

Akutpatienten werden nach dem Aufnahmescreening in Abhängigkeit vom Schweregrad ihrer Erkrankung zur weiteren Behandlung auf die kardiologische Intensivstation oder kardiologische Normalstation verlegt.

Damit kommt der Chest Pain Unit eine besondere Bedeutung zu, um Patienten mit Brustschmerz eine optimale Diagnostik und Therapie zukommen zu lassen. So kann die Mortalität gesenkt werden, unnötige stationäre Patientenaufnahmen werden vermieden und die Patientenversorgung wird durch einheitliche Standards generell verbessert.

Unsere CPU mit neun Überwachungseinheiten wurde am 03.Mai 2024 von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. re-zertifiziert.

Spezialsprechstunden

Alle Spezialsprechstunden, die von Ärzten unserer Klinik angeboten werden, finden Sie hier

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Stellenangebote

Stellenangebote

Komm in unser Team.
Hier geht es zu den offenen Stellen in unserem Karriereportal.

Babygalerie

Wir sind in der Geburtshilfe des Klinikums Chemnitz zur Welt gekommen.