Institut für Radiologie und Neuroradiologie

Hinweis zur Lungenkrebs-Früherkennung

Seit dem 1. Juli 2026 steht die Lungenkrebs-Früherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomografie – kurz Niedrigdosis-CT – nun auch in Chemnitz zur Verfügung.Das Angebot richtet sich an gesetzlich Versicherte im Alter von 50 bis 75 Jahren, die aktuell stark rauchen oder über viele Jahre stark geraucht haben. Ziel ist es, Lungenkrebs möglichst früh und damit in einem häufig besser behandelbaren Stadium zu erkennen.

Auf unserer Website können Sie prüfen, ob Sie die wesentlichen Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllen:

https://www.lungenkrebsscreening-sachsen.de/eligibility.html

Der dort angebotene Selbsttest einschließlich Packungsjahre-Rechner dient der ersten Orientierung. Die verbindliche Prüfung und ärztliche Beratung erfolgen anschließend in einer für die Lungenkrebs-Früherkennung qualifizierten allgemeinmedizinischen oder internistischen Praxis.

Bei Anspruchsberechtigung erhalten Sie eine Überweisung an eine zugelassene radiologische Praxis oder Klinik. In Chemnitz kann die Niedrigdosis-CT unter anderem in unserem Praxiszentrum für Radiologie in der Praxiswelt der Poliklinik gGmbH Chemnitz durchgeführt werden:

https://poliklinik.de/praxis/praxiszentrum-fuer-radiologie-praxiswelt.html

Ergibt die erste Beurteilung der Niedrigdosis-CT einen kontroll- oder abklärungsbedürftigen Befund, werden die Aufnahmen zusätzlich durch qualifizierte und genehmigte Radiologinnen und Radiologen des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie am Klinikum Chemnitz zweitbefundet.

Erst- und Zweitbefunder stimmen das Ergebnis und die Empfehlung für das weitere Vorgehen miteinander ab. Bei einem kontrollbedürftigen Befund wird eine erneute Niedrigdosis-CT innerhalb der folgenden zwölf Monate empfohlen. Bei einem abklärungsbedürftigen Befund werden weitere Untersuchungen zeitnah eingeleitet. Über das Ergebnis und die nächsten Schritte informiert die Erstbefunderin oder der Erstbefunder.

Institut für Radiologie und Neuroradiologie

Das Institut für Radiologie und Neuroradiologie bietet das gesamte Spektrum radiologischer, neuroradiologischer und kinderradiologischer Diagnostik und Therapie an. Dies umfasst diagnostisch neben der multimodalen konventionellen Röntgendiagnostik (inklusive Mammadiagnostik) den Ultraschall und die Schnittbildtechniken CT und MTR einschließlich der Herz- und Gefäßdiagnostik sowie interventionell eine breite Palette minimalinvasiver, bildgeführter radiologischer und neuroradiologischer Eingriffe. Das Institut versorgt die Kliniken am Küchwald sowie der Flemmingstraße und der Dresdner Straße.

Wir bieten eine moderne Geräteausstattung mit vier Computertomografen, darunter einem Dual-Energy- und einem Dual-Source-CT, zwei 1.5-Tesla und einem 3.0-Tesla-Magnetresonanztomografen (MRT) sowie zwei Angiografieanlagen (mono-und biplanar), einem Durchleuchtungsgerät und vier Ultraschallgeräten.

Für die bestmögliche Diagnostik unserer Patienten arbeitet unser Institut eng mit allen anderen medizinischen Fächern, insbesondere mit den neurologischen, neurochirurgischen, internistischen, kinderärztlichen und chirurgischen  Kliniken, der Nuklearmedizin und onkologischen Strahlentherapie zusammen sowie als Kooperationspartner im zertifizierten Gefäßzentrum sowie dem onkologischen Zentrum Chemnitz (OCC) in den Bereichen Brustzentrum/Gyn Zentrum - Kopf-Hals-Tumorzentrum - Lungenkrebszentrum - Neuroonkologisches Zentrum (NOZ) - Sarkomzentrum - Viszeralonkologisches Zentrum bestehend aus Darmkrebszentrum, Bauchspeicheldrüsenkrebszentrum, Speiseröhrenkrebszentrum und Leberkrebszentrum sowie dem Zentrum für Hämatologische Neoplasien.

Ein neuroradiologischer Schwerpunkt unseres Instituts als zertifiziertes DeGIR/DGNR-Zentrum für die Module E + F ist die Behandlung onkologischer, schmerztherapeutischer sowie gefäßassoziierter Erkrankungen mittels aller minimalinvasiver Verfahren unter Nutzung zweier moderner Angiographieanlagen. In der interventionellen Schlaganfallbehandlung sind wir mit weit mehr als 150 im Jahr von uns behandelten Patienten eines der größten interventionellen Zentren in Sachsen mit entsprechend weitreichender Erfahrung und Kompetenz.

Einen hohen Stellenwert in unserem Institut nimmt die Ausbildung unserer Weiterbildungsassistenten und die MTRA-Ausbildung in der Medizinischen Berufsfachschule ein. Zudem sind wir mit  der Radiologie als Querschnittsfach in vielen Bereichen des medizinischen Modellstudiengangs MEDiC vertreten.

Für die Beantwortung Ihrer Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. 

Prof. Dr. med. habil. Dieter Fedders
Chefarzt für diagnostische und interventionelle Radiologie

PD Dr. med. Donald Lobsien
Chefarzt für diagnostische und interventionelle Neuroradiologie

Behandlungsschwerpunkte

  • konventionelle Diagnostik
  • Mammographie
  • Schnittbilddiagnostik mittels CT und MRT (einschl. Mamma-MRT)
  • Kardio-CT und Kardio-MRT
  • Kinderradiologie
  • Neuroradiologie
  • zertifiziertes DeGIR/DGNR-Zentrum für die Module E + F
  • interventionelle Neuroradiologie
  • interventionelle Gefäß- und Tumortherapie
  • onkologische Mikrotherapie
  • bildgeführte Schmerztherapie

Weiterbildungsbefugnisse

  • Diagnostische Radiologie (60 Monate)
    PD Dr. med. habil. Dieter Fedders
     
  • Neuroradiologie (36 Monate)
    Dr. med. Silvio Brandt
     
  • Kinderradiologie (36 Monate)
    Dr. med. Lutz Bauer
     
  • MPE Röntgendiagnostik (12 Monate)
    T. Päßler M.Sc. 
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