Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Ein einziger Mensch kann gleich zwei Patienten das Augenlicht zurückgeben – und doch warten in Deutschland Tausende vergeblich auf ein Hornhauttransplantat. Was hinter einer Gewebespende steckt und wie man selbst Spender werden kann, erklärten die beiden Assistenzärztinnen der Klinik für Augenheilkunde Aleksandra Slawinska-Löschner und Dr. med. Anna Stolzenberger sowie Christian Engelmann, Gewebespendekoordinator der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) am Klinikum Chemnitz, im Rahmen der bundesweiten „Woche des Sehens“. Unter dem Motto „Hornhaut-SpendeAmEnde – na klar!“ informierten sie gestern und heute an unseren Standorten Flemmingstraße und Küchwald, um Fragen zu beantworten und für das Thema Gewebespende zu sensibilisieren.
In Kooperation mit der DGFG und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) wurde auf einen Mix aus Aufklärung und Praxis gesetzt. Besucher konnten das menschliche Sehorgan anhand eines vergrößerten Augenmodells betrachten oder durch Simulationsbrillen erfahren, wie drastisch Seherkrankungen den Alltag einschränken. Gezeigt wurden auch medizinische Glasaugen, die nach einer Gewebeentnahme eingesetzt werden, um die äußere Erscheinung von Verstorbenen würdevoll zu wahren. Wer sich direkt entscheiden wollte, nutzte die Chance: Insgesamt wurden 143 Organspendeausweise ausgegeben – darunter sowohl Vordrucke als auch vor Ort bedruckte, personalisierte Exemplare.
Aufklärung wie diese ist dringend notwendig: Der Bedarf an Spendergewebe übersteigt das Angebot bei Weitem, was für Betroffene oft monatelange Wartezeiten bedeutet. Dabei kommt nahezu jeder Mensch als Spender infrage, da Gewebe noch bis zu 72 Stunden nach dem Tod entnommen werden kann. Das Klinikum Chemnitz nimmt hierbei als eines der bundesweit aktivsten Entnahmehäuser eine besondere Rolle ein. Allein im vergangenen Jahr wurden in unserem Haus 120 Gewebespenden realisiert und damit 240 Hornhäute gespendet. Als spezialisiertes Zentrum führte unsere Klinik für Augenheilkunde zudem 102 Hornhauttransplantationen im Jahr 2025 erfolgreich durch.