Bandbreite an minimalinvasiven Eingriffen am kranken Herzen ist enorm

| Datum: Dienstag, den 15.09.2026 um 16:44 Uhr

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind die Ursache für weltweit rund ein Drittel aller Todesfälle. Laut der Vereinten Nationen liegt der Schlüssel in der Reduzierung dieser Erkrankungen darin, dass die Länder entsprechende Interventionsmaßnahmen zur Behandlung in den Leistungskatalog ihrer Gesundheitssysteme aufnehmen. Alle Betroffenen sollen Zugang zu geeigneten Technologien und Medikamenten haben. Deshalb haben die Vereinten Nationen 2022 den 16. September zum Internationalen Tag der interventionellen Kardiologie erklärt. Der Tag geht zurück auf Dr. Andreas Grüntzig, der am 16. September 1977 in Zürich erstmals und erfolgreich eine Aufdehnung verengter Herzkranzgefäße mittels eines Ballonkatheters, eine sogenannte Koronarangioplastie, durchführte und damit heute als Vorreiter der interventionellen Kardiologie gilt.

Minimalinvasive Eingriffe, oft nur unter örtlicher Betäubung, sind in der Kardiologie heute gang und gäbe. Auch in unserem Kardiologischen Zentrum am Standort Küchwald ist eine große Bandbreite an solchen Interventionen möglich, wie Kathetereingriffe an Herzklappen, am linken Vorhofohr und an der Vorhofscheidewand, also bei strukturellen Herzerkrankungen, sowie bei koronaren Erkrankungen. Diese Eingriffe werden im sogenannten Herzkatheterlabor vorgenommen. Ein zweiter großer Bereich der interventionellen Kardiologie ist die Rhythmologie. Hier wird eine Vielzahl von Herzrhythmusstörungen behandelt. Alle Leistungen unserer Kardiologie sind hier aufgelistet.

Das Beste jedoch ist ein gesundes und starkes Herz. Meist kann man dafür sehr viel tun, zum Beispiel gesund ernähren, ausreichend bewegen, nicht rauchen. In diesem Sinne: Bleibt und haltet euch gesund!

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