Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
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Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
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Hitzewellen werden künftig häufiger und dauern länger. Für ein Krankenhaus ist das mehr als eine Komfortfrage: Hohe Raumtemperaturen belasten kranke Menschen besonders, können den Heilungsverlauf beeinträchtigen und bringen die betreuenden Klinikmitarbeiter an ihre Belastungsgrenze. Das Klinikum Chemnitz hat deshalb für seinen Standort Flemmingstraße 2–4 ein Klimaanpassungskonzept erarbeitet. Die Ergebnisse wurden der Geschäftsführung vorgestellt.
Das Ingenieurbüro Findig Projekt GmbH untersuchte, welche Klimarisiken den Standort betreffen. Im Mittelpunkt stehen die zunehmende Hitzebelastung sowie die sich verändernden Niederschläge. Die Sommer werden trockener. Die Überprüfung umfasste die Gebäude, Infrastruktur und Außenanlagen. Beschäftigte aus Technik, Pflege und Ärzteschaft brachten ihre Erfahrungen ein und halfen, die Bereiche zu bestimmen, in denen der Handlungsbedarf am größten ist.
So wurden 13 Maßnahmen für Gebäude, Außenanlagen und Organisation identifiziert.
Das Ergebnis ist ein Maßnahmenpaket mit vier Schwerpunkten:
Weniger Wärme im Gebäude: außenliegender Sonnenschutz, Kühlung, Dachbegrünung und energetische Sanierung
Angenehmere Aufenthaltsbereiche: ein begrüntes Foyer mit Wasserelement und ein grüner Innenhof als Ort zum Durchatmen im Freien
Robuste Außenanlagen: Gehölze, die Trockenheit besser standhalten, und Zisternen, die Regenwasser für die Bewässerung speichern
Gute Vorbereitung: ein Hitzeschutzkonzept als Grundlage für klare Abläufe bei Hitzewellen
Ein Vorhaben dieser Größe lässt sich nur schrittweise und mit Fördermitteln verwirklichen. Vorrang haben Maßnahmen, die Patientinnen und Patienten unmittelbar schützen, allen voran Sonnenschutz und Kühlung im Bettenhaus. Aktuell bereitet das Klinikum die ersten Förderanträge vor.
Das Konzept wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Programm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“, Förderschwerpunkt 1, mitgefördert.