Einmal nach Island und zurück: Jonah Männl über sein Abenteuer im Norden

| Datum: Samstag, den 25.07.2026 um 09:00 Uhr

Die Reise ist vorbei, doch die Faszination bleibt. Im April erfüllte sich für den 16-jährigen Jonah Männl aus Burgstädt ein großer Traum. Als einziger Sponsor unterstützte das Klinikum Chemnitz den engagierten Zehntklässler mit 650 Euro bei seiner einwöchigen Forschungsexpedition nach Island im Rahmen des renommierten „Master MINT“-Programms. Nun ist er mit unvergesslichen Eindrücken im Gepäck zurückgekehrt.

Für den Schüler war die Teilnahme an der Reise, für die es bundesweit nur 36 Plätze gab, eine große Chance. „Gern helfen wir jungen Menschen bei der Berufsorientierung und persönlichen Weiterentwicklung“, erklärt Martin Jonas, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz. „Da Herr Männl schon mehrfach als Praktikant bei uns tätig war und vielleicht eines Tages eine medizinische Laufbahn einschlägt, war es uns eine besondere Freude, ihn bei seiner Forschungsreise zu unterstützen.“

Vom 8. bis zum 16. April drehte sich für Jonah Männl alles um die Wissenschaft und die faszinierende Landschaft Islands. Die Kernaufgabe der Schüler bestand darin, sowohl die einheimische Bevölkerung als auch Touristen zu verschiedenen Themengebieten wie Wirtschaft, Politik, Kultur und Geologie zu befragen. Die dabei entstandenen Daten haben die Jugendlichen anschließend zusammengetragen, strukturiert und ausgewertet. Durch die Auswertung der Befragungen konnte der 16-Jährige tiefe Einblicke in gesellschaftliche und geografische Zusammenhänge gewinnen. Für ihn war es faszinierend zu sehen, wie sehr die Meinungen der Befragten oft die eigenen Vermutungen widerspiegelten.

Die Reise führte die Gruppe einmal komplett um die nordische Insel herum, mit Stopps in größeren Städten wie Akureyri und Reykjavík. Da die Jugendlichen fast jeden Tag an einem anderen Ort übernachteten, waren sie viel unterwegs. „Stundenlang durch naturbelassene Landschaften zu fahren, ist ein faszinierender Kontrast zu dem, was man aus dem Alltag kennt. Am meisten beeindruckt hat mich die einzigartige unberührte Natur. Besonders die gewaltigen Wasserfälle Islands und die unendliche Weite waren ein extrem eindrucksvolles Erlebnis“, betont der Schüler.

Sein Fazit nach der Rückkehr lautet: „Ich danke dem Klinikum Chemnitz für die Unterstützung. Für mich war die Reise eine unschätzbare Erfahrung, die mich persönlich enorm weitergebracht hat.“ Ganz vorbei ist das Projekt allerdings noch nicht: Nach seiner Rückkehr berichtet der Jugendliche nun in insgesamt drei Vorträgen an seinem Gymnasium von den Ergebnissen. Und auch dem Klinikum bleibt er treu: Er hat eingeplant, in den Ferien immer mal wieder im Klinikum auszuhelfen. Wir freuen uns über den Erfolg der Reise und heißen Jonah Männl bei seiner nächsten Ferientätigkeit herzlich willkommen!

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