Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
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Heute feiern wir einen Meilenstein im Kardiologischen Zentrum. Das Team um Prof. Marian Christoph hat erfolgreich die 1.000 Ablation zur Behandlung von tachykarden Herzrhythmusstörungen im Jahr 2026 vorgenommen.
Das Team aus speziell ausgebildeten Pflegekräften und elektrophysiologisch versierten Kardiologen arbeitet hierfür mit verschiedenen Methoden. Es stehen moderne 3D-Mappingsysteme zur Verfügung, mit deren Hilfe entweder durch Abgabe von Hochfrequenzstrom oder durch Elektroporationsverfahren (Pulsed Field Ablation – PFA) die Herzrhythmusstörungen sehr gezielt, effektiv und sicher behandelt werden. So wurde bei dem 1.000 Patienten ein Vorhofflimmern 3D-navigiert mittels Hochfrequenzstroms erfolgreich behandelt.
„Die 1.000 Ablation bereits im Oktober ist ein wirklicher Meilenstein in diesem Jahr, der einem hoch engagierten Team zu verdanken ist“, so Prof. Karim Ibrahim, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I des Klinikums Chemnitz. „2025 haben wir etwa 800 Ablationen vorgenommen. Durch die neuen elektrophysiologischen Labore im Kardiologischen Zentrum und die Ausbildung weiterer Kolleginnen und Kollegen konnten wir in diesem Jahr unsere Fallzahlen maßgeblich steigern und damit die Versorgung kardiologischer Patienten in Südwestsachsen deutlich verbessern“, ergänzt Prof. Marian Christoph, Leiter Rhythmologie und Elektrophysiologie.
Die Kardiologie des Klinikums Chemnitz gehört damit zu einem der größten Ablationszentren Deutschlands. Das hochmotivierte Team ist mit diesem Erfolg jedoch längst nicht zufrieden. Es wird die Kapazitäten stetig steigern, um die Wartezeiten und den Behandlungskomfort für die Patienten in der Region weiter zu verbessern. Vielleicht können wir dann in den nächsten ein bis zwei Jahren die 2.000. Ablation im Kalenderjahr feiern.