Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
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Im Rahmen der Kunsttherapie kam es in der vergangenen Woche zu einem besonderen Ferienprojekt. Die Jugendtherapiestation D084 der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie und die Station für Pädiatrische Psychosomatik F300 der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin erlebten gemeinsam eine kreative Auszeit. Als Treffpunkt diente die Wiese vor der Frauenklinik am Standort Flemmingstraße 4. Gemeinsam mit einer Kunsttherapeutin und einer Körper- und Kreativtherapeutin sowie dem Pflege- und Erziehungsdienst der Stationen nutzten die Kinder und Jugendlichen die Grünfläche für ein gemeinsames Land Art-Projekt.
Im Zentrum stand das kooperative Arbeiten mit vor Ort auffindbaren Naturmaterialien. Elemente wie Steine, Blätter, Äste, Sand und Blumen dienten als Baumaterial für die Kunstwerke. Das Projekt war weit mehr als ein kreativer Zeitvertreib. Es forderte die Jugendlichen heraus, sich intensiv mit sich selbst, der Gruppe und der Natur auseinanderzusetzen. Der Prozess begann mit einer gemeinsamen Absprache, bei der sich die Jugendlichen auf konkrete Plätze einigen und konzeptionelle Fragen diskutieren mussten: Wie lässt sich die Aufmerksamkeit von Passanten gewinnen? Ab welchem Punkt wird die Anordnung von Naturmaterialien als Kunstwerk wahrgenommen? Diese Aufgaben erforderten eine enge Kooperation. Die Jugendlichen von beiden Standorten mussten aufeinander zugehen, Ideen verhandeln und Aufgaben aufteilen. Das Konstruieren der farbenfrohen Kunstwerke forderte echtes Teamwork.
Zum Abschluss besichtigte die gesamte Gruppe bei einem Rundgang alle fünf erstellten Kunstwerke auf dem Gelände. Dazu gehörte zum Beispiel ein „Wunschbaum“, der offenließ, welche Träume die Jugendlichen in sich tragen, oder ein Herz aus Sand, das an einen unbeschwerten Sommerurlaub am Meer erinnerte. Jede Gruppe präsentierte mutig ihr Werk vor den anderen.
In der Reflexion der Teamarbeit wurde deutlich, wie sehr das gemeinsame Schaffen die Jugendlichen verbunden hat und mit welcher Freude sie die Initiative umgesetzt haben. „Das Projekt soll den Teilnehmenden ein Gefühl von Selbstwirksamkeit vermitteln. Sie haben etwas mit eigenen Händen geschaffen, das den Raum verändert. Durch das Gestalten im Freien veränderte sich auch ihre Perspektive. Das Klinikgelände wurde zum Raum für Präsenz, in dem die Jugendlichen ihre gemeinsame Kreativität für Besucher und Mitarbeitende unübersehbar machten“, erklärt die Kunsttherapeutin der Station F300.