Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Dresdner Straße 178
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Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
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Das Versöhnungskreuz von Coventry wechselt seinen Standort innerhalb unseres Hauses: Nach einem zweiwöchigen Aufenthalt in der Flemmingstraße ist das geschichtsträchtige Symbol ab heute im Raum der Stille am Standort Küchwald zu sehen. Ab dem 27. Oktober folgt die dritte und letzte Station am Standort Dresdner Straße. Bis zum 17. November beherbergt die Krankenhausseelsorge das weltweit bekannte Nagelkreuz an den drei Standorten unseres Hauses, um Gedanken von Frieden, Vergebung und respektvollem Miteinander in den Klinikalltag zu tragen.
Die Geschichte des Versöhnungskreuzes reicht bis ins Jahr 1940 zurück. Damals wurde die englische St.-Michaels-Kathedrale in Coventry durch deutsche Bombenangriffe zerstört. Aus den Trümmern wurden drei große mittelalterliche Zimmermannsnägel geborgen und zu einem ersten Nagelkreuz zusammengefügt. Es soll nicht an Zerstörung und Hass erinnern, sondern steht als Zeichen dafür, dass Versöhnung Gräben zwischen Menschen und Völkern überwinden kann.
Seit 2025 gehört auch die Chemnitzer Jakobikirche zur weltweiten Gemeinschaft von Coventry. Die Kirche wurde bei der Bombardierung von Chemnitz am 5. März 1945 schwer zerstört, später wieder aufgebaut und ist heute ein Gedenk- und Versöhnungsort. Das dort beheimatete Chemnitzer Nagelkreuz wird als Wanderkreuz regelmäßig an verschiedenen Orten in der Stadt gezeigt. Eine Stele aus zwei Holzbalken lässt den Umriss des Kreuzes auch dann präsent bleiben, wenn das Original unterwegs ist.
„Das Kreuz steht für eine veränderte Haltung im Miteinander – eine Haltung, die aus dem Geist der Vergebung heraus auf den anderen blickt“, erklärt Krankenhausseelsorgerin und Pfarrerin Diemut Scherzer. „Die Idee dieses Kreuzes erinnert uns daran, uns nicht von zerstörerischen Gedanken wie Hass, Wut und Aggression leiten zu lassen, sondern im Gegenüber immer noch – oder wieder – den Menschen zu sehen.“
Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen, die Räume der Stille an den jeweiligen Standorten zu besuchen und einen Moment des Innehaltens zu erleben. Am Standort Dresdner Straße begleitet die Krankenhausseelsorge den Aufenthalt des Kreuzes zudem mit passenden Angeboten zu den Themen Vergebung und Versöhnung. Am 27. Oktober sowie am 3., 10. und 17. November, jeweils 18 Uhr, finden dort Andachten statt. Darüber hinaus wird am 1. und 15. November jeweils um 10 Uhr zu Gottesdiensten eingeladen. Am 18. November, dem Buß- und Bettag, wird das Versöhnungskreuz mit einem Gottesdienst wieder an die Jakobikirche zurückgegeben.