Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
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Erst der Blick ins Innere des menschlichen Körpers schafft in vielen Fällen die Grundlage für eine erfolgreiche medizinische Behandlung. Am 8. November wird weltweit der Tag der Radiologie begangen – in Erinnerung an die Entdeckung der Röntgenstrahlung durch Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895. Als eine der größten radiologischen Einrichtungen Deutschlands versorgt das Institut für Radiologie und Neuroradiologie am Klinikum Chemnitz unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Fedders und PD Dr. Donald Lobsien die Standorte Flemmingstraße, Küchwald und Dresdner Straße. Ein 146-köpfiges, interdisziplinäres Team aus Radiologen und Neuroradiologen, Medizintechnologen für Radiologie (MTR), Medizinphysikern, Medizintechnikern und Informatikern bietet rund um die Uhr das gesamte Spektrum der radiologischen, neuroradiologischen und kinderradiologischen Diagnostik sowie minimalinvasive, bildgeführte Interventionen an. Neben der multimodalen konventionellen Röntgendiagnostik inklusive Mammadiagnostik gehören dazu auch der Ultraschall und die Schnittbildtechniken CT und MRT einschließlich der Herz- und Gefäßdiagnostik. Dafür steht eine hochmoderne Geräteausstattung bereit: fünf Röntgenarbeitsplätze, vier Computertomografen, drei Magnetresonanztomografen, zwei Angiografieanlagen, eine Mammografieanlage, vier Ultraschallgeräte sowie ein Durchleuchtungsgerät.
Um Arbeitsabläufe und Versorgung weiter zu optimieren, wird die Radiologie in der Flemmingstraße derzeit im laufenden Patientenbetrieb umfassend umgebaut. Im ersten Bauabschnitt, der Mitte September begann und dessen Inbetriebnahme voraussichtlich Mitte November erfolgt, wird ein Röntgengerät aus dem Bereich Radiologie Süd in umgebaute Lagerräume und Personalumkleiden des Bereichs Radiologie Nord verlegt – direkt neben die MRTs und ein weiteres Röntgengerät. Diese räumliche Bündelung schafft ein modernes Ambiente und verkürzt die Wege für Patienten und Personal – unterstützt durch die direkt angrenzende zentrale Anmeldung als ersten Anlaufpunkt. Zudem stärkt sie die Kommunikation im Team, erlaubt modalitätsübergreifende gegenseitige Unterstützung in Randzeiten, ermöglicht Ressourcenbündelungen an neuen CT-Arbeitsbereichen und hilft, Untersuchungsspitzen flexibel abzufangen. Ergänzend wird der MRT-Wartebereich vergrößert und erhält eine Kinder-Spielecke. Der Umzug des Großgeräts ist hochkomplex: Die neuen Räume benötigen Strahlenschutz durch spezielle Bleischichten in den Wänden und verstärkte Türen. Zudem verlangen Statik, Raummaße sowie die gesamte gebäudetechnische Infrastruktur maßgeschneiderte Anpassungen, damit Spezialfirmen die sperrige und schwere Technik exakt montieren können. Von voraussichtlich Mitte November bis Anfang des zweiten Quartals 2027 schließt sich der zweite Bauabschnitt an: Dabei wird der Bereich Radiologie Süd bei erhaltenem CT- und Bedienraum zu einer modernen CT-Zone mit eigener Anmeldung, Vorbereitung und komfortabler Wartezone umgestaltet.
Ende November wird darüber hinaus die Zwei-Ebenen-Angiographieanlage des Instituts auf eine der modernsten Geräte- und Softwaregenerationen aufgerüstet. Dies führt insbesondere im neurointerventionellen Bereich nochmals zu einer deutlichen Verbesserung der Planung und Durchführung komplexer angiographischer, (neuro)radiologischer Eingriffe. Unsere Patienten profitieren davon, insbesondere bei der Behandlung akuter Schlaganfälle und intrakranieller Aneurysmen, durch hochpräzise Gefäßanalysen und modernste Therapieplanung, bei gleichzeitig bestmöglich optimierter Strahlenreduktion.
Neben der baulichen Modernisierung setzt das Institut auch auf kontinuierliche Weiterbildung. Am 23. September dieses Jahres fand bereits die zweite Veranstaltung „Neuroconnect – Mitteldeutscher Neurovaskulärer Dialog“ unter gemeinsamer Leitung von PD Dr. Donald Lobsien in Kooperation mit den Neuroradiologien der Universitätskliniken Jena sowie Magdeburg statt. Unter dem Leitthema „Lernen.Bilden.Zukunft.“ lädt die Einrichtung Fachkollegen zum nächsten Radiologenkreis am 11. November 2027 ab 18 Uhr in das Hotel Schloss Rabenstein ein. Anmeldungen hierfür werden ab sofort unter radiologenkreis-chemnitz(at)skc.de entgegengenommen.