Krankenhausseelsorge

Da wächst etwas, wie aus einem abgehauenen Baumstumpf oft ein neuer Zweig sprießt. Vielleicht haben Sie so etwas schon mal gesehen oder Sie können es sich vorstellen. Die Pflanze, aber auch ein Mensch, kann nach einer Verletzung oder einer Krankheit weiterleben. Das Kreuz ist das Zeichen der Christen. Es legt sich wie ein schützender Mantel um die junge Pflanze.

Krankenhausseelsorge heißt:

  • aufmerksam zuhören und absichtslos da sein

  • Zeit einräumen und sich Zeit lassen

  • einfühlen und begleiten

  • glauben und zweifeln

  • miteinander reden und schweigen

  • beten und segnen

  • lachen und weinen

  • Grenzen bedenken und Selbstheilungskräfte wecken

  • dem Religiösen Raum und Gestalt geben

Wir sind da für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter – unabhängig von ihrer Weltanschauung.

Die Krankenhausseelsorge ist eine Einrichtung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und der Röm.-Kath. Kirche im Bistum Dresden-Meißen. Sie geschieht in Absprache mit der Geschäftsleitung der Klinikum Chemnitz gGmbH. Das Team wird bei seiner Arbeit von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt.

Kontakt

Pfarrerin

Maria Göckeritz
Krankenhausseelsorgerin (evangelisch)

Pfarrer

Markus Manzer
Krankenhausseelsorger (evangelisch)

Gemeindereferent

Benno Saberniak
Krankenhausseelsorger (katholisch)

Sie erreichen uns über

 

Telefon 0371 333-42852
Die Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hören wir täglich um 9 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr ab - auch an den Wochenenden und Feiertagen.

E-Mail

krankenhausseelsorge@skc.de

per Post
 

Klinikum Chemnitz gGmbH
Krankenhausseelsorge
Flemmingstraße 2
09116 Chemnitz

 

In dringenden Fällen informiert uns das Personal kurzfristig. Wir unterliegen der Schweigepflicht und orientieren uns in unserer Arbeit an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie.

Angebote

Neben persönlichen Gesprächen bietet die Krankenhausseelsorge regelmäßig Gottesdienste und Abendmeditationen in den Räumen der Stille in allen Klinikkomplexen an. Die Termine entnehmen Sie bitte den Aushängen auf den Stationen. Diese Räume stehen allen jederzeit offen, auch als Ort zur persönlichen Sammlung.

 

Die Räume der Stille finden Sie

in der Flemmingstraße 2 in Haus 2, Ebene 2 (Foto)

im Küchwald/Bürgerstraße 2 in Haus 1, Erdgeschoss

in der Dresdner Straße 178 in Haus 7, Ebene 2

Übersicht Gottesdienste Januar bis Mai 2019 ( 75,15 kB, pdf )

Ein gutes Wort

Die fünfjährige Veronika fragte ihren Vater, ob er ihr erklären könne, was die Liebe sei? Der Mann meinte verlegen: „Seitdem deine Mutter und ich uns getrennt haben, kann ich das nicht mehr sagen. Ich dachte, das wäre die Liebe gewesen, doch ich hab mich wohl getäuscht.“
Daraufhin befragte die Kleine ihre Mutter, diese konnte ihr die Frage auch nicht beantworten und meinte nur: „Frag deinen Papa.“
Im Kindergarten fragte sie ihre Erzieherin, ob sie wüsste, was die Liebe sei? Diese sagte ihr lächelnd: „Liebe ist ein Geschenk und wenn du groß bist, wirst du sie hoffentlich kennenlernen.“ Auf die weitere Frage, ob man Liebe auch kaufen könne, antwortete sie: „Nein, doch es gibt Menschen, die denken, dass Liebe käuflich wäre.“
Egal, wen Veronika nach der Liebe fragte, nie bekam sie eine Antwort, die sie zufriedenstellte. Doch irgendjemand musste ihr doch erklären können, was die Liebe ist.

Sie fragte ihre neue Tagesmutter, ob sie wüsste, was die Liebe sei? „Ja, natürlich weiß ich, was die Liebe ist“, und das Kind wurde ganz hellhörig,
„Liebe kannst du nur bekommen, wenn du auch Liebe gibst. Dann klopft dein Herz ganz wild und fühlt sich bunt und warm an.“ Veronika fragte, was mit dem Herz passiert, wenn man alleine ist? Traurig antwortete die Ältere: „Dann fühlt sich das Herz wieder farblos, leer und kalt an.“

In den Ferien besuchte Veronika ihre alte Großmutter. Sie dachte, dass doch die Oma wissen müsse, was die Liebe ist. Immerhin ist diese schon über fünfzig Jahre lang glücklich verheiratet.
Die Oma lächelte, als ihr die Kleine die Frage stellte. Sie ging schnell ins Haus und kam mit einer kleinen, alten Schatztruhe wieder zurück:
„Schau hinein und du wirst die Antwort auf deine Frage finden.“ Veronika öffnete vorsichtig die Truhe. Sie sah darin einen Spiegel.
„Schau dich an“, forderte die Oma sie auf, „du hast die Liebe in dir selbst. Dein Herz strahlt in den schönsten Farben und du darfst dich immer selber lieben, und zwar genau so, wie du bist. Jeder, der sich selbst liebt, strahlt dies aus und zieht Menschen an, die ihn lieben können.
Die Liebe ist immer in dir, denk daran mein Kind.“

 

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Sommerzeit
Ihre Seelsorger

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Klinoskop

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Babygalerie

Wir sind in der Geburtshilfe des Klinikums Chemnitz zur Welt gekommen.