Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Dresdner Straße 178
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Wenn ein Kind plötzlich fehlt, spürt man das sofort. Die Lücke ist nicht nur sichtbar – sie ist fühlbar. Da war jemand, der lacht, fragt, streitet, lernt – und plötzlich nicht mehr da ist. Doch in der 7ao am Sportcampus Klingenthal ist diese Lücke jetzt kleiner geworden. Denn Tim ist wieder da. Anders, aber da!
Sein Avatar Tilly – ein kleiner, leuchtender Roboter – steht nun auf seinem Platz. Er hört zu. Er sieht, wenn die Lehrerin das Tafelbild erklärt. Er flüstert mit den Freunden. Er meldet sich. Tim steuert ihn mit einem iPad aus dem Krankenhaus oder von zu Hause – und ist damit wieder Teil seiner Klasse. Ein Stück Alltag inmitten einer Welt aus Behandlungen, Infusionen und Hoffen.
Dass Tilly überhaupt da sein kann, ist einem Mann zu verdanken, der zu seinem 50. Geburtstag nicht an sich dachte – sondern an andere: Tilman Weigel. Mit einer Spendenaktion zugunsten unserer Kinderonkologie und der Unterstützung der Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie wurde aus einem Wunsch Realität: ein Avatar für die Kinderstation.
PD Dr. Axel Hübler, Chefarzt der Kinderklinik, sagt: „Der Avatar ist weit mehr als Technik. Er ist Verbindung. Zu den Freunden. Zur Schule. Zum Leben. Er schenkt Kindern wie Tim ein Stück Selbstwirksamkeit zurück – und das ist in der Therapie genauso wichtig wie Medikamente.“
Auch im Klassenzimmer ist Tilly längst kein Fremder mehr. Steffen Wahl, stellvertretender Schulleiter, erzählt: „Wir haben schnell gelernt, mit Tilly zu sprechen, als wäre Tim da – weil er es ist. Die Klasse hat ihn sofort aufgenommen. Und Tim? Der glaubt fest daran, dass er die Klassenstufe schafft. Trotz allem und mit uns.“
Ein Platz, der leer war, ist wieder besetzt – mit Mut, mit Hoffnung, mit Zukunft. Danke an alle, die das möglich machen. Ein besonderer Dank gilt hier auch der Planetenschule-Klinikschule Chemnitz, die mit der Administration betraut war und maßgeblich zur Umsetzung des Projekts beigetragen hat.