Bürgerstraße 2

Wir bauen für Sie an unserem Standort Bürgerstraße 2 | Küchwald, um Ihren Aufenthalt hier bei uns im Klinikum Chemnitz noch angenehmer zu gestalten. Darüber hinaus verkürzen wir so für Patienten und Mitarbeiter die Wege und organisieren die Abläufe effizienter. Dies steigert die Qualität der medizinischen Versorgung weiter.

 

 

Kälteanlage

OP-Zentrum | Haus 6

Haus 24 | Schlaflabor und Apotheke

Kälteanlage

Auf dem Gelände des Klinikums Chemnitz hat eins eine neue Kälteanlage errichtet, die den stetig steigenden Kältebedarf des Klinikums am Standort Küchwald in der Bürgerstraße deckt (siehe Bild oben links). Das Bauvorhaben begann im September 2016 und ist seit August 2018 abgeschlossen. Die Kälte klimatisiert OP-Säle, Funktionsbereiche, technische Geräte und krankenhauseigene Computer-Anlagen. Herzstück ist der neue 16 Meter hohe Kältespeicher mit einem Durchmesser von zehn Metern in Verbindung mit einer Kältemaschine. Durch die neue Technik verdoppelt sich die Leistung der Kälteerzeugungsanlage von 2.000 auf 4.000 Kilowatt. Das ist notwendig, um den steigenden Kältebedarf zu decken.

Die Kälteanlagen sind durch ein insgesamt mehr als 3,8 Kilometer langes Rohrleitungssystem ringartig miteinander verbunden und können flexibel auf den aktuellen Kältebedarf reagieren. Weiterhin bietet die Anlage im Küchwald die Möglichkeit, bei ausreichend kalten Außentemperaturen, Umweltkälte für die Kälteversorgung zu nutzen. So kann der Beitrag für die medizinische Behandlung weiterhin auf höchstem Niveau gewährleistet und die Aufgabe als überregionaler Maximalversorger sichergestellt werden. Die neue Kälteanlage hat eine Leistung von rund 2.000 Kilowatt, das entspricht etwa 4.000 Kühlschränken. eins liefert für die nächsten 25 Jahre Kälte für das Klinikum. 

Haus 6/6a | Verbindung zu Häusern 37, 38, 39

Auf 1200 Quadratmeter fasst das Klinikum künftig die Intensivstation (ITS) und die Intermediate Care (IMC – Intensivüberwachungspflege) in einem Neubau zusammen (siehe Bild oben Mitte). Dafür gestalten die Baufachleute seit August 2018 das erste Obergeschoss von Haus 6 (Altbau) um und bereiten die Nutzung des seit längerem im Rohbau leerstehenden Bereichs über dem Hybrid-OP (Haus 6a) vor. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem medizinisch-pflegerischen Bereich. Die Prozesse zur Neustrukturierung von ITS und IMC am Standort Küchwald und in den nachfolgenden Bereichen gilt es zu optimieren. Die Abläufe sind nach dem Umbau effizienter, die Wege für Personal und Patienten kürzer.

Speziell im Altbau sind dafür umfangreiche Grundrissänderungen vorgesehen, die zum Teil erheblich in die alte Bausubstanz eingreifen. Eine besondere Herausforderung ist heirbei die Umsetzung aktueller Brandschutzanforderungen. Aufwändig ist außerdem die komplette Neuinstallation der erforderlichen Medien, wie Elektroleitungen, Lüftung und medizinische Gase. Dies geschieht ohne, dass die Arbeit in den angrenzenden OP-Sälen, Stationen und Ambulanzen beeinträchtigt wird. Außerdem modernisiert die Klinik im Zuge des Neu- und Umbaus die Medizintechnik. Bis Mitte 2019 soll das Projekt abgeschlossen sein. Der neue ITS-/IMC-Bereich ist auf Patienten der Chirurgie ausgerichtet und bietet dann zudem die Möglichkeit der interdisziplinären Belegung am Standort Küchwald.

Mit dem Neubau des ITS-/IMC-Bereichs in den Häusern 6 und 6a hängt auch ein weiteres Bauprojekt zusammen. Eine Brücke verbindet künftig die Häuser 37 bis 39 mit dem Haus 6 sowie dem OP-Zentrum Küchwald. Damit verkürzen sich die Transportwege zwischen dem OP-Bereich, ITS-/IMC-Station und den Normalstationen erheblich. Dies optimiert die Abläufe und erhöht die Patientensicherheit. Im November 2018 nahmen die Baufirmen die vorbereitenden Arbeiten auf. Zwischen den Häusern 37, 38 und 39 wird der geplante neue Verbindungsgang im ersten Stock auf den schon vorhandenen Gang im Erdgeschoss aufgesetzt, so entsteht eine direkte Verbindung zwischen den Stationen K371, 381 und 391. Im Übergang zum Haus 6 ist die Brücke auf Stelzen gebaut und führt über das Dach von Haus 8 bis zum Eingang der neuen ITS-/IMC-Station. Die nahezu 65 Meter lange Hauptbrücke ist als beheizter Gang geplant, um Patienten komfortabel und sicherer zu transportieren. Die Fertigstellung ist bis zum Sommer 2019 vorgesehen.

Haus 24 | Mehr Platz für Schlaflabor und Apotheke

Die wohl sichtbarste Veränderung am Standort Küchwald geht mit der Sanierung von Haus 24 einher, das unmittelbar an der Beyerstraße steht (siehe Bild oben rechts). Das einstige Küchengebäude ist bislang das letzte unsanierte Objekt am Standort. Bereits im September 2018 haben die Bauleute die Fenster ausgetauscht und mit umfassenden Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade begonnen. Im einstigen Kochbereich des Küchengebäudes ist eine Zwischendecke vorgesehen. Damit erweitern die Planer die Nutzfläche in der ersten Etage um etwa 200 Quadratmeter. Außerdem schafft der neue Aufzug einen barrierefreien Zugang.

Der zweite Bauabschnitt umfasst alle Arbeiten im zweiten Geschoss um moderne Räume für die Gesellschaft für ambulante Schlafmedizin (Schlaflabor) zu schaffen. Auch hier werden die Grundrisse geändert, Räume vergrößert und saniert sowie umfangreiche Brandschutzbestimmungen umgesetzt und ein zweiter Rettungsweg am Westgiebel angebaut. Im Bauabschnitt drei ertüchtigt das Klinikum die Räume im Erdgeschoss für die Herstellung der Zytostatika (Medikamente zur Behandlung von Tumorkrankheiten) durch die Zentralapotheke.

Auch die Nebenräume sind nach Abschluss der Arbeiten dem Bedarf der Apotheke angepasst. So entsteht beispielsweise im ehemaligen Kochbereich ein Raum-in-Raum-System zur Herstellung von Zytostatika einschließlich notwendiger Schleusen und Vorbereitungsräumen. Eine große Herausforderung ist bei der Sanierung des Hauses die komplette Erneuerung der Infrastruktur, da manche Leitungen und Einbauten aus dem Jahr 1918 stammen. Zudem muss in das bestehende, 100 Jahre alte Gebäude ein modernes Reinraum-Lüftungssystem der zweithöchsten Klasse eingebaut werden. Nach Abschluss von Sanierung und Umbau des Erdgeschosses für die Apotheke ist die Zytostatikaproduktion langfristig und qualitätsgerecht gewährleistet. Die Sanierung des Hauses 24 ist für Ende 2020 vorgesehen.

Qualität

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