Behandlungsmethoden

Zur Behandlung der Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule stehen dem Team des Interdisziplinären Wirbelsäulenzentrums verschiedene Methoden zur Verfügung. Hier werden einige von ihnen vorgestellt. Welche Behandlungsmethoden letztlich angewendet werden, wird immer für den individuellen Fall entschieden.

Endoskopische Operationen der Wirbelsäule

Aufgrund der innovativen technischen Entwicklung im medizinischen Bereich ist es mittlerweile möglich, über nur 6 bis 8 mm kleine Hautschnitte Bandscheibenvorfälle, Gelenkzysten oder Nervenkanal-Einengungen schonend und in für Betroffene sehr guter Effizienz zu behandeln. Für den Patienten bedeutet das, dass neben einer kleineren Wunde eine Minimierung der Risiken und Komplikationen durch die Operation sowie eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus erzielt werden kann. In der Regel ist eine schnellere Erholung und Rückkehr in den Lebensalltag möglich.

Im Wirbelsäulenzentrum des Klinikums wird diese Technik seit mehr als zehn Jahren erfolgreich angewendet. Bitte fragen Sie Ihren behandelnen Arzt oder Wirbelsäulenchirurgen, ob diese Behandlungsmethode in Ihrem Fall durchgeführt werden kann. Eine ausführliche Beratung zu diesem Thema ist selbstverständlich in unserer Wirbelsäulensprechstunde möglich.

Mikrochirurgie

In der modernen Wirbelsäulenchirurgie besteht ein wesentliches Prinzip darin, nach dem Sammeln aller medizinischen Fakten und klarer Identifikation des krankhaften Prozesses ein patientenidividuelles spezifisch definiertes Behandlungsziel zu erreichen. Operationsmikroskope der neuesten Generation helfen dem Chirurgen hierbei außerordentlich: einerseits durch brilliante Darstellung und Ausleuchtung des Operationsfeldes und andererseits durch ideale Vergrößerung des pathologisches Befundes, um das Ziel mit hochpräziser Operationstechnik unter Erhalt und maximaler Schonung der umgebenden Gewebe zu erreichen.

Regelhaft können durch Einsatz der Mirkochirurgie Operationswunden sehr klein gehalten werden Dies geht idealerweise einher mit weniger Wundschmerzen, einem unkomplizierten stationären Verlauf und einem verkürzten Krankenhausaufenthalt.

Unser Team behandelt Patienten seit mehr als 20 Jahren standardisiert mit dieser mikrochirurgischen Technik unter Verwendung innovativer Operationsmikroskope. Aufgrund der umfangreichen Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen wir somit über routinierte Arbeitsabläufe und können den höchsten Qualitätsanforderungen bei der operativen Behandlung von Wirbelsäuleneingriffen genügen.

Stabilisierungsoperationen

Viele Erkrankungen der Wirbelsäule gehen mit einer Schwächung der anatomischen Strukturen und somit einer hohen Instabilität des Achsenorgans einher. Neben der sich hieraus ergebenden Fehlstellung kann es zur Reizung oder sogar Kompression von Rückenmark und Nervenstrukturen kommen. Ursächlich spielen insbesondere spontane  oder unfallbedingte Wirbelbrüche, destruierende (Knochen zerstörende) Tumoren bzw. Metastasen oder auch ausgeprägte entzündliche oder degenerative Erkrankungen eine wichtige Rolle. Die Folgen sind stärkste Schmerzen mit Bewegungsunfähigkeit und sogar Bettlägerigkeit, erhebliche Funktionseinschränkungen der Extremitäten mit zunehmendem Kontrollverlust der Blasen- oder Mastdarmfunktion und im schlimmsten Fall ein hochgradiges Querschnittsyndrom.

Prinzipielles therapeutisches Ziel ist es, die Fehlstellung der Wirbelsäule zu korrigieren und operativ zu stabilisieren sowie die Ursache operativ zu sanieren.

In unserem Wirbelsäulenzentrum verwenden wir in Zusammenarbeit mit spezialisierten Firmen modernste Implantatsysteme wie Schrauben-Stab-Kombinationen, Plattensysteme oder auch Bandscheiben- und Wirbelkörperersatzimplantate und können diese unter maximaler Schonung der umgebenden Gewebe präzise einsetzen.

Zur ausführlichen Beratung zu den notwendigen Behandlungsschritten und Therapieoptionen stehen Ihnen unsere Wirbelsäulenspezialisten während der Wirbelsäulensprechstunde gerne zur Verfügung.

 

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Klinoskop

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