Prof. Siepmann nach 34 Jahren Betreuung von Nierenpatienten verabschiedet


| Datum: Mittwoch, den 17.12.2025 um 10:00 Uhr

Die Zeit des Übergangs ist vorbei: Drei Monate lang hat Prof. Dr. Torsten Siepmann seinem Nachfolger Dr. Alexander Paliege die Geschäfte der Klinik für Innere Medizin V – Nieren- und Hochdruckerkrankungen übergeben. Gestern wurde er feierlich verabschiedet. Zum Jahresende geht Prof. Siepmann, der die Nephrologie 24 Jahre lang erfolgreich geführt hat, in den Ruhestand.

Torsten Siepmann, geboren 1960 in Karl-Marx-Stadt, hat von 1981 bis 1987 Humanmedizin in Jena und Erfurt studiert. 1988 promovierte er am Institut für Pathobiochemie an der Medizinischen Akademie Erfurt. 1992 erhielt er die Anerkennung zum Facharzt für Innere Medizin und 1997 die Schwerpunktbezeichnung Nephrologie. 1991 begann er seine Tätigkeit in der Abteilung für Nephrologie im Küchwald-Krankenhaus. In der 1999 neugegründeten Klinik für Innere Medizin V wurde Dr. Siepmann zum Oberarzt und Stellvertreter des Chefarztes, Prof. Dr. Lutz Wagner, ernannt. Im Juni 2001 übernahm er die Leitung der Klinik sowie des KfH Nierenzentrums Chemnitz.

Im Nephrologischen Zentrum am Klinikum Chemnitz arbeiten seit 1994 das KfH, Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V., und die Klinik für Innere Medizin V eng zusammen. Träger der stationären Versorgung ist das Klinikum, wobei seit 2021 die stationären Dialysebehandlungen bei Patienten, die keiner intensivmedizinischen Betreuung bedürfen, durch das KfH im Nierenzentrum erbracht werden. Dem KfH obliegt die gesamte ambulante nephrologische Betreuung einschließlich der ambulanten Dialysebehandlung. Beide Einrichtungen verbindet ein enger Kooperationsvertrag. „Diese Kooperation ermöglicht eine ausgezeichnete sektorenübergreifende Betreuung unserer Patienten. Unser nephrologisches Zentrum ist Partner ambulanter Dialyseeinrichtungen sowie Krankenhäuser in unserer Umgebung und kooperiert eng mit den Transplantationszentren der Universitäten Leipzig und Dresden“, sagt Prof. Siepmann.

2004 wurde Dr. Siepmann zum Honorarprofessor für Medizintechnik – Medizinische Gerätetechnik, Blutreinigungsverfahren an die Hochschule Mittweida berufen. Prof. Siepmann war in den Ausbildungsgängen Medizintechnik und Medical Engineering an der Hochschule Mittweida sowie der TU Chemnitz und im MEDiC-Studiengang Humanmedizin tätig. Prof. Siepmann ist als Prüfer an der Sächsischen Landesärztekammer sowie am Sächsischen Landesprüfungsamt für akademische Heilberufe berufen. Er ist zudem Mitglied im Verband Sächsischer Nephrologen, im Bund Deutscher Internisten sowie der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie.

In seine Zeit als Chefarzt und Leiter des KfH Nierenzentrum Chemnitz fallen unter anderem die Einführung der Nachtdialyse, der Aufbau einer nephrologischen Ambulanz, die Erweiterung der Dialysekapazität auf gegenwärtig 83 Plätze, die Etablierung der Peritonealdialyse sowie die Einführung von Sport an der Dialyse. „Dabei war mir immer nur eines wichtig, unsere Patienten mit einem engagierten Team aus Ärzten und Pflegekräften bestmöglich zu versorgen“, sagt Prof. Siepmann.

Für den neuen Lebensabschnitt wünscht sich Prof. Siepmann neue persönliche Freiräume, insbesondere für Zeit mit der Familie und den Enkeln sowie für Reisen, die künftig mit mehr Spontanität angetreten werden können. Durch seine weitere Tätigkeit an der Sächsischen Landesärztekammer sowie gelegentliche Vertretertätigkeit bleibt er der Medizin verbunden.

„Wir danken Prof. Siepmann für seine langjährige erfolgreiche Arbeit am Klinikum Chemnitz und wünschen ihm für den Ruhestand alles Gute. Vor allem Gesundheit“, sagt der Medizinische Geschäftsführer Prof. Martin Wolz.

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