Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Forschung und Therapieentwicklung schreiten auch hier voran. Heute hilft uns die Genetik, die Behandlung noch individueller abzustimmen und gezielte Vorsorgemaßnahmen zu empfehlen.
1. Was tun Pathologie und Tumorgenetik?
Nach einer Darmkrebsdiagnose wird das Tumorgewebe nicht nur klassisch unter dem Mikroskop beurteilt, sondern zusätzlich molekulargenetisch untersucht.
Dabei werden zum Beispiel Gene und Signalwege geprüft, welche für das Tumorwachstum wichtig sind. Das kann helfen zu entscheiden,
So wird die Therapie zunehmend personalisiert, abgestimmt auf die Biologie des individuellen Tumors.
2. Erblicher Darmkrebs - wann sollten Sie hellhörig werden?
Etwa 3-5 % aller Darmkrebsfälle sind erblich bedingt, zum Beispiel durch das Lynch-Syndrom oder die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP).
Typische Hinweise auf eine mögliche genetisch bedingte Ursache sind:
In solchen Situationen kann eine humangenetische Beratung klären, ob ein vererbtes Tumorsyndrom vorliegt und ob eine genetische Diagnostik sinnvoll sind. Das ist wichtig für Betroffene, aber auch für Kinder, Geschwister und andere Angehörige.
3. Die üblichen Risikofaktoren nicht vergessen!
Neben der Genetik spielen bei der Entstehung von Darmkrebs gut belegte, alltägliche Risikofaktoren eine Rolle:
Die gute Nachricht: Viele dieser Faktoren lassen sich beeinflussen. Durch mehr Bewegung, gesündere Ernährung und Rauchstopp kann das Darmkrebsrisiko messbar gesenkt werden.
4. Ihre Anlaufstellen am Klinikum Chemnitz
Im Klinikum Chemnitz bündeln wir die Expertise verschiedener Fachrichtungen, um Risiko, Diagnose und Therapie möglichst gut abzusichern:
Unser Ziel: Risiken früh erkennen, Vorsorgeprogramme anpassen, Therapien präziser machen. Für Patientinnen, Patienten und ihre Familien.
Bei Fragen zu genetischer Beratung oder Tumorgenetik:
Zentrum für Diagnostik GmbH am Klinikum Chemnitz
Dr. med. Sonja Wegscheider
FÄ für Humangenetik
Tel.: 0371 333-22152
Fax: 0371 333-24202
Mail: genetik(at)laborchemnitz.de
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.laborchemnitz.de/leistungen/genetische-sprechstunde