Spezielles Behandlungsangebot am Klinikum für Betroffene von Long- oder Post-COVID

| Datum: Mittwoch, den 14.07.2021 um 10:17 Uhr

COVID-19 ist eine heimtückische Krankheit. Noch lange nach Abklingen der akuten Erkrankung können Probleme bestehen bleiben. Die Symptome reichen von schwerwiegenden Lungenschäden, vor allem bei hospitalisierten Patienten, bis hin zu einem klassischen Erschöpfungssyndrom („fatigue“-Syndrom) und neurokognitiven Störungen. Nicht alle Spätfolgen von COVID-19 sind schon klar definiert. Gemeinsam ist allen Betroffenen, dass sie sehr häufig ihre frühere Leistungsfähigkeit (noch) nicht wieder erreicht haben.

Hier setzt die Institutsambulanz der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum Chemnitz mit einer speziellen Sprechstunde für post-COVID-/Long-COVID-Betroffene und einem multimodalen Behandlungskonzept an. Jeder Patient erhält zunächst eine umfassende Diagnostik. Werden zusätzliche Gesundheitsstörungen festgestellt, werden diese ebenfalls behandelt oder in Behandlung gebracht. Ist post- oder Long-COVID diagnostiziert, folgt eine konsequente, strukturierte Therapie nach einem individuellen Behandlungsplan mit medikamentösen, nicht-medikamentösen und sozialmedizinischen Bestandteilen. „Das Ziel ist es“, so Dr. med. Thomas Grünewald, Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin, „die Erkrankung ganzheitlich zu betrachten und umfassend zu behandeln.“ Um den Behandlungseffekt kontinuierlich zu überprüfen und die Therapie bei Bedarf anzupassen, finden regelmäßige Wiedervorstellungstermine statt.

Details zum Behandlungskonzept und zur Anmeldung für einen Termin finden Sie in diesem Flyer.

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