Die molekulare Suchmaschine: Wie die PCR im Labor Chemnitz Unsichtbares sichtbar macht

| Datum: Mittwoch, den 22.04.2026 um 11:56 Uhr

Stellen Sie sich vor, Sie suchen eine Stecknadel in einem Heuhaufen. Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist unser Detektor für das Erbgut. Sie findet kleinste Spuren von Viren, Bakterien oder genetischen Merkmalen und vervielfältigt sie so lange, bis sie deutlich nachweisbar sind. Was früher Tage dauerte, liefert heute oft schon nach wenigen Stunden Gewissheit für die medizinische Behandlung.

Zum heutigen Welttag des Labors rücken wir diese Technologie in den Fokus, denn allein in unserem Labor in Chemnitz führen wir monatlich rund 2.600 dieser PCR-Analysen durch. Die Methode überzeugt durch ihre Schnelligkeit und Präzision beim Nachweis von Infektionen und genetischen Merkmalen. Hinter jeder dieser Proben steht ein Einzelschicksal und die Verantwortung, durch exakte Daten den Weg für die richtige Therapie zu ebnen.

Für die PCR-Analyse wird das Erbgut aus Proben, wie Blut oder Abstrichen isoliert und anschließend der gesuchte Abschnitt in temperaturgesteuerten Schritten millionenfach kopiert. Moderne Analysegeräte nutzen spezielle Farbstoffe um die Reaktion direkt mitzuverfolgen und automatisiert auszuwerten.

Besonders effizient ist die moderne Multiplex-PCR, da sie eine einzige Probe gleichzeitig auf mehrere verschiedene Erreger testen kann. Dies ist beispielsweise bei Atemwegsinfektionen ein entscheidender Vorteil. Das Verfahren spart wertvolle Zeit und ermöglicht eine gezielte Therapieentscheidung. 2.600 Tests im Monat bedeuten für uns im Labor Chemnitz 2.600 Mal Gewissheit, Hoffnung und eine optimale Versorgung für die Menschen in unserer Region.

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