Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
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Das Klinikum Chemnitz setzt einen Meilenstein im Bereich der klinischen Forschung. Morgen startet am hiesigen Gefäßzentrum die erste selbst entworfene multizentrische klinische Studie der Klinik für Thorax-, Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie. Damit übernimmt der Maximalversorger erstmals die federführende Rolle als leitendes Studienzentrum für ein groß angelegtes Forschungsprojekt, an dem sich bislang fünf renommierte nationale Kliniken beteiligen – die Daten werden also zeitgleich an mehreren Orten erhoben. Dieses Vorhaben wird durch eingeworbene Drittmittel in sechsstelliger Höhe finanziert. Dieser Schritt unterstreicht die medizinische Exzellenz des Klinikums auf universitärem Niveau. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte das Team des Gefäßzentrums innovative Aorten-Stentgrafts als erste Mediziner in ganz Europa erfolgreich implantiert. Diese Vorreiterrolle wird nun in der klinischen Forschung gefestigt, indem in den kommenden Jahren die prospektive Untersuchung dieser neuartigen Gefäßprothesen im Fokus steht.
Eingesetzt werden die Stentgrafts zur Behandlung von Aussackungen der Brustschlagader, sogenannten thorakalen Aneurysmen. Diese seltene Gefäßerkrankung betrifft etwa sechs von 100.000 Menschen, vor allem Männer über 60 Jahre, und ist besonders schwierig zu therapieren, wenn von der Hauptschlagader abgehende Gefäße betroffen sind. Hier setzt die neue Technik an: Während bisher extrem teure, patientenindividuelle Spezialanfertigungen nötig waren, ermöglicht das System eine flexible Anpassung direkt während der Operation. Mittels minimalinvasiver Kathetertechnik können Ausgänge für abzweigende Gefäße sicher und präzise geschaffen werden, wodurch individuelle Sonderlösungen überflüssig werden.
Um die Voraussetzungen für dieses Forschungsprojekt zu schaffen, wurde in enger Kooperation zwischen dem Zentrum Klinische Studien (ZKS) und der IT-Abteilung zudem eine moderne digitale Infrastruktur aufgebaut. Mit der Inbetriebnahme eines eigenen Servers für den externen Zugang zu der webbasierten Studienplattform REDCap® wurden Systeme etabliert, die über das aktuelle Projekt hinaus einen Mehrwert bieten. Da die Plattform ab sofort auch allen anderen Kliniken und Bereichen für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung steht, profitiert das gesamte Haus langfristig.
Weitere Informationen zur Studie gibt es per E-Mail unter permed@skc.de und unter der Telefonnummer 0371 333-44604.