Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
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Lea ist 23, liebt Techno, Festivals und lange Nächte. Sie kennt ihre Epilepsie gut, ist medizinisch aufgeklärt und weiß eigentlich genau, worauf sie achten muss. Doch an diesem Abend kam alles zusammen: wenig Schlaf, zwei Cocktails, flackerndes Licht. Mitten auf der Tanzfläche sackte sie plötzlich zusammen – ein Anfall, obwohl sie medikamentös eingestellt ist.
Clubs sind voller Faktoren, die das Risiko für epileptische Anfälle erhöhen: Alkohol und Schlafmangel gehören zu den häufigsten Auslösern, das Vergessen von Medikamenten ist laut Expertinnen und Experten der vermeidbarste Grund für einen Anfall. Stroboskoplicht spielt nur bei einem kleinen Teil der Betroffenen eine Rolle, kann aber, wie Dr. Jens Schwarze, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Chemnitz sagt „bei fotosensitiven Epilepsien durchaus ein zusätzlicher Reiz sein“. Auch Fieber, Infekte, psychische Belastung und Stress können die Anfallsbereitschaft steigern. Hinzu kommt das Gedränge, das Stürze gefährlicher macht. Dr. Jens Schwarze betont: „Viele unterschätzen das Risiko durch Schlafmangel und Alkoholkonsum. Feiern ist nicht verboten, man sollte aber die eigenen Grenzen kennen und ernst nehmen.“
Als Lea zu Boden ging, reagierten ihre Freundinnen sofort: Sie schafften Platz, schützten ihren Kopf und baten andere, Abstand zu halten. Während des Anfalls hielten sie Lea nicht fest und versuchten nicht, ihren Mund zu öffnen – genau so, wie es empfohlen wird. Und als einige Gäste ihr Handy zückten, stellten sich Leas Freundinnen dazwischen und machten klar, dass Filmen absolut respektlos ist.
Nach dem Anfall kam Lea langsam wieder zu sich und sagte: „Ich weiß viel über meine Epilepsie und trotzdem kann so etwas passieren. Aber was gar nicht geht, ist, wenn Menschen in solchen Momenten ihr Handy draufhalten. Ein Anfall ist kein Content sondern hier ist ein Mensch, der Schutz braucht. Also bitte helft oder unterstützt.“