Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
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Am 12. Mai 1976 – gestern vor genau 50 Jahren – fiel der Startschuss für ein Bauprojekt, das die medizinische Versorgung in der Region grundlegend verändern sollte. Mit der Grundsteinlegung für das neue Bezirkskrankenhaus (BKH) Karl-Marx-Stadt endete eine lange Phase des baulichen Stillstands. Das Projekt basierte auf einem 1968 gefassten Beschluss zur Zentralisierung der stationären Betreuung, deren Zustand als prekär galt. Während die Bevölkerung wuchs, zehrte das Gesundheitswesen der DDR von Substanz aus der Kaiserzeit oder provisorischen Nachkriegsbauten. Um dieser Stagnation zu begegnen, berief Oberbürgermeister Kurt Müller 1975 eine Expertengruppe, die das Bauprojekt in städtischer Regie steuern sollte.
Architektonisch orientierte sich der Neubau an den Entwürfen für das BKH Suhl sowie des Universitätsklinikums Halle-Kröllwitz. Als Standort wurde ein 65.000 Quadratmeter großes Areal an der Flemmingstraße gewählt. Die Lage am Stadtrand bot den Vorteil, dass Patienten fernab von Industrielärm genesen konnten, während gleichzeitig die Verbindung zum Küchwald-Krankenhaus und zur Frauenklinik hergestellt wurde. Für die Baufreiheit im Stadtteil Altendorf mussten rund 500 Kleingärten weichen, bevor im Sommer 1976 die Bagger anrollten.
Das Ziel, den Komplex bis Ende 1980 fertigzustellen, war nicht zu halten. Auf den Montagebeginn im März 1977 folgte im Mai 1978 das Richtfest für den fünfgeschossigen Komplementärbau. Nach rund fünfeinhalb Jahren Bauzeit nahm das Klinikum im Dezember 1981 den stationären Betrieb auf, gefolgt von der Eröffnung der Poliklinik ein Jahr später – damit war das neue Krankenhaus voll funktionsfähig.
Mit rund 100 Millionen Mark war dieses Projekt die größte Investition im Gesundheitswesen des Bezirks. Umgesetzt wurde der Bau vom VEB Bau- und Montagekombinat Süd, Karl-Marx-Stadt. Die Bauplanung übernahm das Büro Industrieprojektierung Chemnitz, so der heutige Name. Die technische Ausstattung lieferten Fachbetriebe wie MLW intermed und isocommerz. Das Ergebnis war ein moderner Komplex, der mehr Platz für Urologie und Orthopädie bot sowie neue Fachbereiche wie Neurochirurgie, Nuklearmedizin und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in die Stadt brachte. Das zehngeschossige Bettenhaus mit anfangs 757 Betten setzte neue Standards: Jedes Zimmer verfügte über einen eigenen Balkon. Ergänzt wurde es durch ein Gebäude mit OP-Sälen, Poliklinik und Laboren sowie einem Bau für Technik, Verwaltung und Garagen.