Vielfalt als Stärke: Mizgin Kinav und ihr Einsatz für ein starkes „MED*einander“

| Datum: Montag, den 18.05.2026 um 11:04 Uhr

Seit März 2026 bereichert Mizgin Kinav das Team der Station N042. Doch ihr Engagement endet nicht am Patientenbett: Als Teil der TaskForce MED*einander setzt sie sich aktiv für Vielfalt und gegen Rassismus in unserem Klinikum ein. In dieser Initiativgruppe engagieren sich aktuell 25 Menschen aus drei Fachrichtungen gemeinsam für ein starkes und wertschätzendes Miteinander am Klinikum Chemnitz.

Für die Chemnitzerin war die Berufswahl eine bewusste Entscheidung. „Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten und zu kommunizieren“, erzählt sie mit einem Lächeln. Wer Mizgin trifft, merkt sofort: Sie ist mit ihrer freundlichen Art sehr offen und geht aktiv auf andere zu.

Bereits während ihrer Ausbildung am Klinikum Mittweida, das eng mit der Medizinischen Berufsfachschule (MBFS) des Klinikums Chemnitz kooperiert, engagierte sich Mizgin für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Ihr Weg zur TaskForce MED*einander war die logische Fortsetzung dieses Weges. Ihre Philosophie ist dabei klar: "Wir arbeiten alle zum Wohle der Patientinnen und Patienten – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter oder einer Behinderung. Alle werden gleich behandelt."

Mizgin Kinav verschweigt nicht, dass es während ihrer Ausbildung auch unschöne Momente und Rassismus-Erfahrungen gab. Doch was für sie zählt, ist der starke Rückhalt in der Gemeinschaft: „Das gesamte Kollegium hat mich unterstützt. Auch jetzt am Klinikum stehen alle voll für mich ein. Meine Station ist weltoffen und vielfältig – wir begreifen uns als eine große Gemeinschaft“, beschreibt sie das Arbeitsklima. Diese gegenseitige Rücksichtnahme spiegelt sich auch ganz praktisch in der Dienstplanung wider – ein Geben und Nehmen, das für alle funktioniert: So verbringt Mizgin das Zuckerfest bei ihrer Familie, während sie im Gegenzug an Ostern oder Weihnachten Dienste auf Station übernimmt. Mizgin Kinav ist mittlerweile auch eine wichtige Vertrauensperson für Auszubildende geworden, wenn diese vor Problemen oder Herausforderungen stehen.

Die 31-jährige möchte Barrieren durch Dialog abbauen: „Ich erlebe im Klinikalltag viele offene Menschen mit freundlichen Worten und Interesse an meiner Person. Ich beantworte sehr gerne respektvolle Fragen zu meiner Religion und Nationalität.“ Sie ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Fachkompetenz und menschliche Haltung Hand in Hand gehen – für ein echtes MED*einander im Klinikum Chemnitz.

Babygalerie

Babygalerie

Hier gelangen Sie zur Babygalerie von unserem Dienstleister babysmile24.

Stellenangebote

Stellenangebote

Komm in unser Team.
Hier geht es zu den offenen Stellen in unserem Karriereportal.