Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
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Gynäkologisch-onkologische Patientinnen sind häufiger von Mangelernährung betroffen als andere Patientengruppen. Bereits bei der Aufnahme weisen sie oft Anzeichen einer sogenannten Tumorkachexie auf. Da die Krebserkrankung den Stoffwechsel massiv verändert, benötigt der Körper oft mehr Energie und Nährstoffe. Gleichzeitig erschweren verminderter Appetit und therapiebedingte Nebenwirkungen wie Übelkeit, Geschmacksveränderungen oder Schluckbeschwerden die Nahrungsaufnahme.
Die Folgen sind immens: Patientinnen, deren Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind, tragen nach einer Operation ein höheres Risiko für Wundheilungsstörungen und Infektionen. Das verzögert den gesamten Genesungsprozess und führt oft zu längeren Krankenhausaufenthalten.
„In unserem zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum haben wir im vorletzten Jahr 103 Frauen mit verschiedenen Krebserkrankungen der Unterleibsorgane betreut, von denen rund die Hälfte operiert wurde“, sagt Anja Leonhardt, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, anlässlich des heutigen Welteierstockkrebstages. „Vor allem bei Eierstock- und Gebärmutterhalskrebs stellen wir fest, dass die Patientinnen besonders häufig unter Mangelernährung leiden. Daher haben die frühzeitige Erkennung und ernährungstherapeutische Begleitung bei uns einen hohen Stellenwert.“
Um Risiken zu minimieren und die Erholung nach der Operation bestmöglich zu fördern, setzt unser Zentrum auf Früherkennung. Jede Patientin durchläuft direkt bei der Aufnahme ein standardisiertes Ernährungs-Screening. Bei Auffälligkeiten arbeitet das Ärzte- und Pflegeteam eng mit unserer Ernährungsberatung zusammen. Gemeinsam werden individuelle Maßnahmen entwickelt, um den Ernährungszustand zu verbessern, den Körper gezielt zu kräftigen und so den Therapieverlauf bestmöglich zu unterstützen.