Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
Dresdner Straße 178
Für Erwachsene: 0371 - 333 12600 (Haus 2) Für Kinder: 0371 - 333 12200 (Haus 8)Für alle dringenden und lebensbedrohlichen medizinischen Notfälle (Flemmingstraße 2)
Telefon 0371 - 333 35500Für kardiologische Notfälle (zum Beispiel Herzinfarkt)
Telefon 0172 - 377 2436Flemmingstraße 2 (N022/Haus 1)
Telefon 0371 - 333 36328Bereitschaftspraxis der KVS
Allgemeinmedizinischer BehandlungsbereichFlemmingstraße 4, Haus B (Zugang über Seiteneingang Haus B)
weitere Informationen unter: bereitschaftspraxen.116117.de
– von Portsmouth bis San Paolo, von Oslo bis Wien.
Der RoboClub 2026 hat erneut gezeigt, wie wertvoll internationaler Austausch in der modernen Viszeralchirurgie ist. Chirurginnen und Chirurgen aus zahlreichen Ländern verfolgten praxisnahe Live‑Einblicke in robotische Eingriffe – und diskutierten in Echtzeit über Techniken, Entscheidungen und operative Strategien.
Auch PD Dr. med. Yusef Moulla, kommissarischer Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, teilte seine Erfahrung: Er führte eine roboterassistierte Resektion des terminalen Ileums durch, die live nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz übertragen wurde.
Der Fall: Eine 33‑jähriger Patientin mit einer komplex gelegenen Stenose im terminalen Ileum bei Morbus Chron, dessen Gefäßanatomie besondere Präzision erforderte. Mit dem CMR Versius-System der neuesten Generation konnte die Stenose millimetergenau entfernt und gleichzeitig umliegende Strukturen geschont werden. Ein Beispiel dafür, wie Robotik schwierige Situationen beherrschbar macht – und wie wertvoll es ist, solche Fälle offen zu teilen.
Und das war nur ein Highlight. Beim diesjährigen RoboClub wurden zusätzlich Live‑Operationen aus Portsmouth (England), San Paolo (Mailand), Wien, St. Gallen, Oslo, München, Magdeburg, Dresden, Lübeck, Hamburg und Stuttgart gestreamt. Die Bandbreite der Eingriffe zeigte eindrucksvoll, wie unterschiedlich Teams weltweit robotische Systeme einsetzen – und wie ähnlich die Herausforderungen sind.
Die Teilnehmenden erhielten einen direkten Blick in operative Abläufe, inklusive Entscheidungswegen und Teamkommunikation. Durch die Möglichkeit, während der Eingriffe Fragen zu stellen, entstand ein lebendiger, interdisziplinärer Austausch zwischen Chirurgie, Pflege und technischer Assistenz.
Kurz gesagt: Der RoboClub 2026 hat erneut bewiesen, wie stark kontinuierlicher Wissenstransfer die chirurgische Praxis verbessert – und wie Robotik dabei hilft, Präzision, Sicherheit und Qualität weiterzuentwickeln.