Zwei Generationen, ein Ziel: Was es heißt, Arzt zu sein und zu werden

| Datum: Montag, den 30.03.2026 um 09:00 Uhr

Der eine ist 45 Jahre alt, der andere 26. Der eine leitet eine Klinik, der andere ist gerade im Praktischen Jahr. Der eine ist Chirurg aus Leidenschaft, der andere will lieber Kinderarzt werden. Doch beide eint ein tiefer Wunsch: etwas bewirken und kranken Menschen helfen wollen. Zum heutigen Tag des Arztes berichten PD Dr. med. habil. Yusef Moulla und Majdaldin Auseili darüber, was es für sie heißt, Arzt zu sein und zu werden.

Dr. Moulla ist der kommissarische Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Obwohl es keine konkreten Vorbilder gab, habe er schon immer den Wunsch gehabt, Arzt zu werden. „Mediziner haben eine hohe soziale Anerkennung, das hat mir gefallen“, sagt er. Relativ schnell sei auch klar gewesen, dass er Chirurg werden wollte. „Weil ich da sofort das Ergebnis meiner Arbeit sehe“, sagt der gebürtige Syrer zur Begründung. Es gibt ein Problem, bei der OP wird es beseitigt, Fall erledigt – im Idealfall. Das sei ein sehr großes, schönes Gefühl.

Majdaldin Auseili ist seit gerade drei Wochen in Dr. Moullas Klinik. Der 26-Jährige hat Humanmedizin im Modellstudiengang MEDiC studiert und ist nun im PJ am Klinikum Chemnitz. Chirurgie ist ein Pflichtquartial im Praktischen Jahr der MEDiCs. Zwölf Wochen muss man insgesamt in dem Fach ableisten, davon mindestens sechs Wochen in der Allgemeinchirurgie oder in der Orthopädie/Unfallchirurgie. Dem jungen Mann aus Syrien gefällt gut, dass man bei uns direkt am OP-Tisch stehen dürfe, wo man alles sieht und gezeigt bekommt, auch Fragen stellen darf. Dabei sei Chirurgie definitiv nicht sein Fall, ihn ziehe es eher in die Kinder- und Jugendmedizin. In seiner Familie gebe es einige Mediziner und schon früh habe für ihn festgestanden, ebenfalls Arzt werden zu wollen, um Menschen helfen zu können.

Auch wenn nicht jeder, der als PJler oder Famulant in die Chirurgie komme, später Chirurg werden wolle, sei es ihm wichtig, sagt Chefarzt Dr. Moulla, dass die jungen Leute bei ihm bestens betreut und ausgebildet werden. Dafür habe er extra Chirurgen in sein Team geholt, die dies wollen und gut können. „Wir haben eine hohe Verantwortung, den Nachwuchs für die Medizin zu begeistern und auf den Beruf vorzubereiten.“ Dr. Yusef Moulla ist auch Lehrender im Modellstudiengang MEDiC.

Bei MEDiC gefalle ihm, wie der Stoff vermittelt werde, ergänzt Majdaldin Auseili: „Statt in einzelnen Fächern und getrennt voneinander wird das Wissen in Modulen zusammenhängend anhand von Körperregionen wie Abdomen oder Kopf-Hals vermittelt.“ Dies sei sehr hilfreich beim Lernen. Außerdem schätze er den Praxisbezug von Anfang an. „Die Lehrenden sind oft selbst Ärzte, können aus der Praxis berichten und geben sehr lebensnahe und wertvolle Tipps.“

Majdaldin Auseili gehört zu den ersten MEDiC-Studierenden, die im Wintersemester 2020/2021 den damals neuen Modellstudiengang angefangen haben. Die meisten dieses Jahrgangs sind jetzt wie er im Praktischen Jahr. Im Herbst 2026 wird der siebte Jahrgang des Modellstudiengangs Humanmedizin am Medizincampus Chemnitz (MEDiC) der Technischen Universität Dresden – so der vollständige Name – sein Studium aufnehmen. Dafür startet in Kürze die Bewerbungsphase: Interessierte können sich vom 1. bis 30. April für ein Auswahlgespräch bewerben. Dies ist Teil des auf MEDiC zugeschnittenen Auswahlverfahrens. Interessierte an einem Medizinstudium in Chemnitz können mit der Teilnahme ihre Chance auf einen Studienplatz verbessern.

Hier gibt's alle Infos zur Bewerbung für die Auswahlgespräche.
Und alle Infos zum Studiengang MEDiC gibt es hier.

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