COVID-19: Lage am Klinikum entspannt sich langsam

| Datum: Donnerstag, den 03.06.2021 um 13:00 Uhr

Die Corona-Infektionszahlen im Freistaat und auch im Cluster Südwestsachsen sind weiter deutlich gesunken. Langsam sind Zeichen der Entspannung erkennbar. In der Region ist die Lage aufgrund des vergleichsweise sehr hohen Inzidenzwertes im Erzgebirgskreis jedoch immer noch kritischer als in den anderen beiden Regional-Clustern. Um unser Handeln während der Pandemie transparent zu machen, geben wir regelmäßig unsere Corona-Presseinformationen heraus

Statistik vom 3. Juni (immer Stand 9 Uhr des Tages, inklusive Verdachtsfälle)
Belegungszahlen COVID-19-Patienten (KC; ausgewählt)


Datum       Normalstation    ITS
28.05.         61                        22
29.05.         55                        22
30.05.         55                        20
31.05.         57                        18
01.06.         49                        18
02.06.         50                        18
03.06.         50                        16
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Erste Zeichen der Entspannung nun auch am Klinikum Chemnitz

Der bundesweite Trend der stark sinkenden Inzidenzwerte ist auch im Freistaat Sachsen und in der Region Südwestsachsen zu beobachten: Mittlerweile liegt die Wocheninzidenz in Chemnitz, aber auch in ganz Sachsen unter 50. Dies zieht nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung eine Reihe von Lockerungen bei den Schutzmaßnahmen nach sich. Zugleich gehört der Erzgebirgskreis im Cluster Südwestsachsen mit vergleichsweise hohen Inzidenzwerten bundesweit zu den zehn am stärksten von COVID-19 betroffenen Landkreisen. Das führt dazu, dass die 29 Kliniken in der Region vorsichtig agieren. So sind Patientenbesuche wieder möglich, allerdings mit abgestimmten Test- und Zugangsregeln. „Damit tragen wir der besonderen Corona-Situation in Südwestsachsen Rechnung und schützen die Krankenhäuser vor einer erneuten Überlastung aufgrund dann wieder steigender Infektions- und Patientenzahlen sowie vor Ausbrüchen“, sagt Dr. med. Thomas Grünewald, Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin des Klinikums Chemnitz.

Noch immer sind 16 SARS-CoV-2-Infizierte am Klinikum intensiv- und beatmungspflichtig. Dabei ist zu bedenken, dass die Pflege und Behandlung dieser Patienten vergleichsweise zeit- und personalaufwändiger ist als auf den Normalstationen. Zudem sind die Patienten aktuell im Schnitt 15 Jahre jünger als die intensiv- und beatmungspflichtigen Patienten in der zweiten Welle der Pandemie. Damit bleiben sie – aufgrund besserer körperlicher Ausgangssituation – oft deutlich länger auf der Intensivstation. Dies wiederum limitiert weiterhin die Zahl der Operationen am Klinikum. Doch auch hier gibt es erste Zeichen der Entspannung. In kleinen Schritten wird das OP-Geschehen ausgeweitet und kontinuierlich geprüft, ob und wie sich die Kapazitäten nach und nach erweitern lassen.

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