COVID-19: Weiterhin viele Patienten und hohe Zahl an Personalausfällen

| Datum: Freitag, den 08.01.2021 um 10:00 Uhr

SARS-CoV-2: Presseinformation vom 8. Januar 2021

Chemnitz – Die Corona-Infektions- und Patientenzahlen steigen unvermindert steil an. Die zweite Welle der Infektionen mit SARS-CoV-2 ebbt nicht ab. Um unser Handeln während dieser Zeit transparent zu machen, geben wir regelmäßig unsere Corona-Presseinformationen heraus.

Statistik vom 8. Januar (immer Stand 9 Uhr des jeweiligen Tages)

Belegungszahlen COVID-19-Patienten (KC; ausgewählt)
Datum    Normalstation    ITS    Verdacht

2.1.            217                   32
3.1.            215                   38
4.1.            214                   35
5.1.            214                   33
6.1.            201                   33
7.1.            208                   36
8.1.            206                   35
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Zahl der COVID-19-Patienten und Personalausfälle weiterhin hoch

Trotz Lockdown sinken die Infektionszahlen kaum. Demzufolge ist auch die Zahl der hospitalisierten Patienten mit COVID-19 weiterhin sehr hoch. Im Klinikum Chemnitz sind es kontinuierlich zwischen 230 und 250, davon stets gut 30 intensivpflichtige Patienten, die meisten mit Beatmung. „Um die Lage zu entspannen und die Krankenhäuser nicht vollends zu überlasten, ist es wichtig, dass sich alle an die Maßnahmen halten und die Kontakte soweit wie möglich einschränken“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz, Dirk Balster. Aufgrund der hohen COVID-19-Patientenzahlen in allen sächsischen Krankenhäusern sind Verlegungen zur Entlastung einzelner Häuser weiterhin, wenn auch eingeschränkt, in Einzelfällen möglich. Doch jede Entlastung, insbesondere der Intensivkapazitäten, zählt. Auch die Verlegungen in andere Bundesländer gemäß dem Kleeblattprinzip sind hilfreich. Wetterlage und die dynamischen Krankheitsverläufe der Patienten fordern die medizinischen Transportsysteme jedoch erheblich.

Ebenfalls angespannt bleibt die Personalsituation. Durch freiwillige Unterstützung von Mitarbeitern anderer Bereiche und Externen, Mehrarbeit, Urlaubsverzicht und Versetzung von Kolleginnen und Kollegen sowie fünf Bundeswehrsoldaten können die täglichen Ausfälle kompensiert werden. Doch auch das sei nicht auf Dauer zu leisten, so der Kaufmännische Geschäftsführer. „Der verschärfte Lockdown muss Wirkung zeigen, damit wir zu einem geregelteren Betrieb zurückkehren können.“

SARS-CoV-2-Impfungen am Klinikum sehr gut angenommen

Ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung der Personalsituation sind die SARS-CoV-2-Impfungen: Diese sind im Klinikum Chemnitz sehr gut angelaufen. Seit dem Start sind bereits mehr als 1.300 Mitarbeiter im hauseigenen Impfzentrum geimpft worden. „Die Impfbereitschaft am Klinikum ist hoch“, sagt Dr. med. Thomas Grünewald, der als Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin, der Abteilung für Krankenhaus- und Umwelthygiene und der Sächsischen Impfkommission auch für das Impfzentrum am Klinikum verantwortlich ist. Das sollte sich fortsetzen, denn um eine Wirkung zu erzielen, sei eine Durchimpfungsrate von 70 bis 80 Prozent nötig. „Auch die Impfung von Personen mit überstandener Infektion ist mit entsprechendem zeitlichen Abstand sinnvoll, da der Impfschutz hier sogar noch stärker ausfallen könnte“, ergänzt der Infektiologe.

In einem Vortrag, zu sehen auf YouTube, beantwortet Dr. Grünewald zahlreiche Fragen zur SARS-CoV-2-Impfung.

Download der Pressemitteilung ( 91,34 KB, pdf )

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