Leistungsbereiche

Gewebeproben und auch Zellabstriche, welche bei einem Patienten entnommen werden, können in der Pathologie aufgearbeitet und untersucht werden. Verschiedene Untersuchungsverfahren kommen hierbei zum Einsatz. Zusätzlich werden in der Pathologie auch Sektionen durchgeführt.

Histologie

Aufarbeitung von Gewebeproben, die in Formalin-Lösung in die Pathologie eingesandt werden. Diese Proben werden in der Pathologie aufgearbeitet (Zuschnitt) und nachfolgend in Paraffinblöcken eingebettet.  Es folgt die Herstellung von etwa drei Zentimeter dicken Schnitten. Die Schnitt-präparate werden dann gefärbt. Es stehen in der Pathologie histologische wie auch histo-chemische Färbungen zur Verfügung, die in Abhängigkeit von den speziellen Fragestellungen eingesetzt werden. Am Ende beurteilt der Pathologe die Schnitte unter dem Mikroskop. Es besteht jederzeit - auch noch Jahre später - die Möglichkeit, eine molekulare Diagnostik an diesem Material durchzuführen.

Zytologie

In der Zytologie werden Einzelzellen und kleinste zelluläre Verbände beurteilt. Einzelzellen und kleinste zelluläre Verbände werden durch Abstriche und Feinnadelpunktionen gewonnen. Wir empfehlen nicht den sofortigen Ausstrich des so gewonnenen Materials und nachfolgend die sofortige Spray-Fixation, sondern solche Proben in einem speziellen Fixationsmedium (Cyto-Rich) in die Pathologie zu senden. Diese Proben werden dann im Zytozentrifugationsverfahren aufgearbeitet und zusätzlich wird ein Zellblock hergestellt. Das zelluläre Material im Zellblock kann auch zur molekularen Diagnostik eingesetzt werden.

Molekulare Diagnostik

Es kommen hier verschiedene Methoden zum Einsatz. In der Immunhisto-Chemie werden Antikörper zum Nachweis von Zielmolekülen eingesetzt, die für die Typisierung einer Läsion wichtig sind oder wesentliche Fragen zum Einsatz von Medikamenten und zur Prognose einer Läsion beantworten. In der In-situ-Hybridisierung kann im Schnittpräparat eine genetische Veränderung oder auch die Expression eines Gens aufgezeigt werden. Solche Informationen können im Zusammenhang mit der Individualisierung der Therapie - besonders bei bösartigen Tumoren -  entscheidend sein.  DANN- und RNA-Untersuchungen mittels PCR und Sequenzierung spielen ebenso eine rasch zunehmende Rolle in der Diagnose von bösartigen Tumoren.

Schnellschnitte

Wird während einer Operation eine Gewebsuntersuchung nötig, kann diese im Schnellschnittverfahren durchgeführt werden. Die Gewebsproben werden hierbei "schock-gefroren" und dann in einem Kryotom geschnitten. Nachfolgend werden solche Schnitte gefärbt und vom Pathologen unter dem Mikroskop beurteilt.

Autopsie

Autopsien werden zur Klärung der Todesursache durchgeführt. Eine Autopsie kann aber auch Fragen und Probleme, die bei der Behandlung aufgetreten sind und die trotz der enormen diagnostischen Möglichkeiten in der heutigen klinischen Medizin offen geblieben sind, beantworten. Wichtig ist eine Autopsie auch dann, wenn es um eine versicherungsrechtliche Frage geht. Erst wenn der Zusammenhang zwischen einer Erkrankung und beispielsweise einem Unfall oder der beruflichen Tätigkeit nachgewiesen werden kann, besteht gegebenenfalls ein Anspruch der Hinterbliebenen an eine Versicherung.

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Klinoskop

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