Leistungsbereiche

Intensivmedizin

Unsere Klinik verfügt über eine operative Intensivstation mit 14 Betten mit Beatmungsmöglichkeit.
Zum Spektrum der komplexen Intensivtherapie gehören alle modernen Behandlungsmethoden, wie beispielsweise:

  • Möglichkeit der Hämodialyse
  • andere Organersatztherapien
  • Anlage von Punktionstracheotomien (Luftröhrenschnitt)
  • Invasive und nicht-invasive Formen der maschinellen Beatmung
  • Durchführung invasiver Messmethoden über arterielle und venöse Katheter. 

Eine hohe technische Ausstattung und qualifiziertes medizinisches Personal bilden die Grundlage dafür, den Patienten und deren Angehörigen den Aufenthalt auf der Intensivstation so angenehm wie möglich zu gestalten.
 
Es liegt die Weiterbildungsbefugnis für 24 Monate Chirurgische Intensivmedizin vor.

Katrin Kühnert
Oberärztin der Chirurgischen Intensivstation N031 (ITS III) / FÄ für Chirurgie und Intensivmedizin
Dipl.-Med. Thomas Mehlhorn
Oberarzt der Chirurgischen Intensivstation N031 (ITS III) / FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, FA für Sportmedizin

Endokrine Chirurgie

Die endokrine Chirurgie umfasst Eingriffe an Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Halslymphknoten, Nebenniere und neuroendokrinen Tumoren.

Zum Spektrum der Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie gehören folgende Krankheitsbilder:

  • Knotenstruma (auch Überfunktionsstruma)
  • Mb. Basedow
  • alle Karzinome der Schilddrüse und Nebenschilddrüse mit Lymphknotenentfernungen am Hals
  • Zweiteingriffe an der Schilddrüse (Rezidivstruma)
  • Strumen im Brustkorb
  • Entzündliche Schilddrüsenerkrankungen
  • Nebenschilddrüsenadenome

Durch den Einsatz des intraoperativen Neuromonitorings (bei jedem Eingriff!) und die Verwendung einer Lupenbrille ist die Gefahr der Verletzung des Stimmbandnervens sehr gering.
Alle Operationen an Nebenschilddrüsen erfolgen mit intraoperativer Parathormonbestimmung.
Im Bedarfsfall sind jederzeit intraoperative Schnellschnittuntersuchungen möglich.
 
Nebennierentumore und Tumoren des neuroendokrinen Systems werden durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin II (Endokrinologie, Gastroenterologie) und der Klinik für Nuklearmedizin diagnostiziert und zur OP vorbereitet. Ebenso geschieht die postoperative Betreuung und Kontrolle in genannter Kooperation. Standdardmäßig werden Nebennieren in minimalinvasiver Technik operiert (retroperitoneoskopisch oder laparoskopisch).
 
Anhand klinischer Studien werden die laufenden Therapiekonzepte überprüft und angepasst.
 

Dr. med. Dorothea Kaltofen
Tel.:
0371 333-33300
Ltd. Oberärztin, FÄ für Chirurgie, Viszeralchirurgie, spez. Viszeralchirurgie, spez. chirurgische Intensivmedizin

Hernienchirurgie

Hernienoperationen gehören zu den häufigsten Eingriffen in der Allgemeinchirurgie. In unserer Klinik werden alle Formen von Hernien (Brüchen) versorgt. Dazu gehören:
 

  • Leisten- und Schenkelhernien
  • Nabel- und Bauchwandhernien
  • Narbenhernien
  • Zwerchfellhernien

Außerdem können alle wiederkehrenden Brüche nach Voroperationen (Rezidive) versorgt werden. Bei der Hernienversorgung kommen resorbierbare oder nicht resorbierbare Netze zur Gewebsverstärkung zum Einsatz. Dabei kommen sowohl offen chirurgische als auch minimal-invasive Verfahren zur Anwendung. Ob ein minimal-invasives Verfahren möglich und sinnvoll ist, wird gemeinsam mit dem Patienten bei Aufnahme entschieden.

Semen Ilgeldiev
Facharzt für Viszeralchirurgie

Minimal-invasive Chirurgie

Die minimal-invasive Chirurgie ist eine schonende Form der Chirurgie. Über wenige kleine Schnitte können auch komplexe Eingriffe sicher durchgeführt werden. 

Dadurch ist im Vergleich zu offenen Methoden der Heilungsverlauf begünstigt: weniger Schmerzen, weniger Wundheilungsstörungen und Narbenbrüche.

Auch bei onkologischen Eingriffen ist die Gleichwertigkeit der laparoskopischen Technik gesichert, so dass sie auch bei ausgewählten Tumoren durchgeführt wird.

Bei den folgenden Krankheitsbildern kommen in unserer Klinik minimalinvasive Verfahren zum Einsatz:

  • Gallenblasenoperationen (Cholecystektomie)
  • Bauchhöhlenspiegelung zur Diagnostik
  • Bauchhöhlenverwachsungen (Adhäsiolyse)
  • Blinddarmentfernung
  • Eingriffe bei bestimmten Mastdarmtumoren (TEM)
  • Eingriffe am Dickdarm und Mastdarm
  • Bruchoperationen (Leistenbrüche, Nabel-, Narben, Zwerchfellbrüche und Bauchwandbrüche)
  • Eingriffe an den Nebennieren (Adrenalektomie)
  • Eingriffe am Magen
  • Eingriffe am Dünndarm
  • Anti-Reflux-Chirurgie (Fundoplikatio)
  • Tumoreingriffe an der Leber

Die Abteilung verfügt über eine hochmoderne 3D-Laparoskopie-Einheit und eine laparoskopische Ultraschall-Sonde für die intraoperative Anwendung.

Ob und in welchem Umfang ein minimal-invasives Vorgehen möglich und sinnvoll ist, wird in Abhängigkeit vom Krankheitsbild sowie den vorliegenden Nebenerkrankungen gemeinsam mit dem Patienten entschieden.

Anti-Reflux-Chirurgie

Behandlung von Sodbrennen erstmals am Klinikum Chemnitz mit minimalinvasiver 3-D-Operation

Erstmals am Klinikum Chemnitz hat das Team der Klinik für Allgemein- und Vizeralchirurgie unter Chefarzt Prof. Dr. med. habil Lutz Mirow das Kardia-Schrittmachersystem „Endostim“ zur Behandlung des gastrooesophagealen Refluxes (Sodbrennen) bei drei Patienten implantiert.

Die Operation wurde dreidimensional in minimalinvasiver Weise vorgenommen. Dabei bewahrt das Verfahren die natürliche Anatomie des Körpers. Bei dieser Art der Anti-Reflux-Chirurgie platziert der Operateur zwei kleine Elektroden am unteren Ösophagus und setzt den flachen Neurostimulator unter die Haut. So kann die elektrische Stimulation des Muskels am unteren Rand der Speiseröhre erfolgen und damit das Problem bei gastroösophagealer Reflux-Krankheit korrigieren.

Koloproktologie

Ein Schwerpunkt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist die Behandlung von Erkrankungen des Dick- und Enddarms. Dazu gehören:

  • Analfisteln
  • Hämorrhoidalleiden
  • Analfissur
  • Stuhlinkontinenz
  • Beratung von Patienten mit künstlichen Bauchafter (Stoma)
  • Vorfälle des Anus und des Mastdarmes
  • Abszesse
  • Chirurgische Intervention bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
  • Pilonidalsinus
  • Tumore des Anus und Mastdarmes
  • Kondylome
  • Entleerungsstörungen mit chronischer Verstopfung
  • Akne inversa
  • Anale Schmerzen
  • Ekzeme

Als besondere Behandlungsverfahren die in unserer Abteilung durchgeführt werden,
sind zu nennen:  

  • HAL-RAR (die "schonende" Hämorrhoiden-OP)
  • Sakrale Neuro-Modulation ("Schrittmacher" bei u.a. Stuhlinkontinenz)
  • Pit-Picking bei Pilonidalsinus (Steißbeinfistel)
  • Minimalinvasive Operationstechniken bei Mastdarmvorfall (laparoskopische ventrale Rektopexie)
  • Transanale endoskopische Mikrochirurgie (TEM) bei Wucherungen im Mastdarm
  • Verschiedene Schließmuskel-schonende Verfahren der Fistelchirurgie: L.I.F.T., OTSC-Proctology ("Fistelkralle")

In der proktologischen Ermächtigungssprechstunde erfolgt die Diagnosestellung und anschließend wird gemeinsam mit dem Patienten die weitere Behandlung festgelegt.
Die Behandlung kann stationär und in ausgewählten Fällen auch ambulant erfolgen.
 

Dominikus Ernst
Oberarzt der Station N033, FA für Viszeralchirurgie, spezielle Viszeralchirurgie und Proktologie

Onkologische Chirurgie und regionale Tumortherapie

Die Klinik ist spezialisiert auf die chirurgische Therapie aller bösartigen Tumoren des Gastrointestinaltraktes. In Abhängigkeit von Größe und Lokalisation können die Eingriffe dabei sowohl in offener als auch in der sogenannten minimal-invasiven Technik durchgeführt werden.
 
Die radikale chirurgische Entfernung eines Tumors stellt dabei in der Regel die einzige Möglichkeit zu einer dauerhaften Heilung dar. Die Behandlung erfolgt meist im Rahmen sogenannter multimodaler Therapiekonzepte. Das bedeutet, dass vor einer Operation für jeden Patienten individuell festgelegt wird, ob und zu welchem Zeitpunkt diese von einer Chemotherapie oder einer Bestrahlung flankiert wird.
 
Zu diesem Zweck wird jeder Patient in einer Tumorkonferenz besprochen, in der Experten aller Fachrichtungen zusammenkommen und gemeinsam über die beste Behandlung beraten. Am Klinikum Chemnitz finden diese Tumorkonferenzen mehrfach pro Woche statt.
 
Die Schwerpunkte der Klinik liegen bei folgenden bösartigen Erkrankungen:

  • Darmkrebs (Dünn- und Dickdarm)
  • Tumoren der Bauchspeicheldrüse
  • Tumoren der Gallenblase und der Gallenwege
  • Tumoren des Magens
  • Tumoren der Speiseröhre
  • Tumoren der Leber
  • Neuroendokrine Tumoren

Dank moderner Therapiekonzepte ist heute auch bei metastasierten Tumorerkrankungen ein Langzeitüberleben möglich. Eine wesentliche Säule bildet hierbei die chirurgische Entfernung von Metastasen. Die Klinik verfügt dabei über eine große Expertise in der Behandlung von Lebermetastasen. Wenn eine vollständige Entfernung der Metastasen nicht möglich ist, stehen zudem regionale Behandlungsverfahren wie die thermische Verödung von Lebermetastasen (HFTT) zur Verfügung.
 
Die Behandlung von Tumorabsiedelungen im Bauchfell (sog. Peritonealkarzinose) ergänzt das Spektrum der onkologischen Chirurgie (HIPEC).
 
Das Klinikum Chemnitz ist als Darmkrebszentrum nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziert. Die Leitung des Darmkrebszentrums obliegt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
 
Die Klinik ist Kooperationspartner des Hautkrebszentrums Chemnitz. In diesem Zusammenhang bieten wir die radikale chirurgische Entfernung von Lymphknoten beim Hautkrebs (sog. malignes Melanom) an.

Dr. med. Hagen Rudolph
Tel.:
0371 333-33300
Fax:
0371 333-33303
Oberarzt der Station N072, Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums, Facharzt für Viszeralchirurgie

Darmkrebszentrum

Im Darmkrebszentrum am Klinikum Chemnitz sind alle an der Behandlung von Darmkrebs beteiligten Fachdisziplinen vertreten. Seit 2011 ist das Darmkrebszentrum nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziert. Im Jahr 2017 erfolgte die Erweiterung zum Viszeralonkologischen Zentrum. Über den folgenden Link erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Darmkrebs sowie zum Behandlungsspektrum und den Partnern des Darmkrebszentrums am Klinikum Chemnitz.

Webseite des Darmkrebszentrums
Dr. med. Hagen Rudolph
Oberarzt der Station N072, Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums, Facharzt für Viszeralchirurgie

Pankreaskarzinomzentrum

Am Klinikum Chemnitz haben sich alle an der Behandlung von bösartigen Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse beteiligten Fachdisziplinen unter Beteiligung von Kooperationspartnern aus verschiedenen Bereichen zum Pankreaskarzinomzentrum zusammengeschlossen. Seit 2017 ist das Pankreaskarzinomzentrum als Teil des Viszeralonkologischen Zentrums zertifiziert und erfüllt damit die hohen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. für die Qualität der Behandlung. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie weitere Informationen über das Pankreaskarzinom, das Behandlungsspektrum sowie die Ansprechpartner des Pankreaskarzinomzentrums.

Website des Pankreaskarzinomzentrums

Rekonstruktive diabetische Fusschirurgie, Amputationschirurgie und Weichteilchirurgie

Rekonstruktive diabetische Fußchirurgie und Amputationschirurgie

Zur Erkrankung des diabetischen Fußes gehören Verletzungen am Fuß eines Patienten mit Diabetes mellitus, die bei verzögerter oder ineffektiver Behandlung den Verlust des gesamten Beines zur Folge haben können. Es ist eine Hauptkomplikation der Patienten mit Diabetes mellitus.
Die Ursache ist eine Schädigung der Gefäße (Angiopathie) und der Nerven (Neuropathie).
Die Folgen des diabetischen Fußes sind Ulzerationen (Geschwüre), Amputationen und der Charcot-Fuß.
In Deutschland werden jedes Jahr rund 170000 Patienten wegen Diabetes mellitus stationär behandelt (etwa 13500 in Sachsen, davon rund 4500 mit Diabetes mellitus Typ 2 mit multiplen Komplikationen).
Die häufigsten Operationen unter den Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sind die Amputation des Fußes sowie die chirurgische Wundtoilette.        
 
In unserer Klinik werden folgende Leistungen und Operation angeboten:

  • Einleitung einer Röntgendiagnostik zur Abklärung des diabetischen Fußes
  • Überprüfung des aktuellen Gefäßstatus in Kooperation mit dem Gefäßzentrum des Klinikum Chemnitz
  • konservative Therapie des diabetischen Fußes mit einer stadiengerechten Wundbehandlung ggf. unter dem Einsatz einer Elektro- oder Vakuumtherapie
  • Teilentfernung von Fußteilen oder Amputationen
  • innere Amputation von Knochenteilen mit einer kosmetisch weitestgehenden Erhaltung des Fußes
  • Eingriffe in minimal-invasiver Technik am Fuß
  • Fußrekonstruktion mit Fixateur externe (äußerer Festhalter)
  • Fußrekonstruktion mit winkelstabilen Plattensystemen

Das Ziel ist eine Amputation zu verhindern oder wenn eine Amputation unumgänglich ist, einen
patientengerechten Stumpf zu schaffen und das Amputationsausmaß möglichst klein zu halten.

 
Für die Behandlungsplanung, die Befundbesprechung und die Nachsorge werden unsere Patienten an die Sprechstunde des diabetischen Fußzentrums angebunden.

Weichteilchirurgie bei Dekubitus mit plastischer Deckung

Die Vermeidung von Druckbelastungen, die zu lokalen Durchblutungsstörungen im Gewebe führen, steht im Mittelpunkt der Dekubitus-Therapie bei länger bettlägerigen Patienten. Nur durch Reduktion des Auflagedrucks mittels spezieller Matratzensysteme, Konditionierung der Wunde und eventueller plastischer Deckung kann ein Dekubitus zur Abheilung gebracht werden.
 
In unserer Klinik werden folgende Leistungen und Operation angeboten:

  • stadiengerechten Wundbehandlung mit chirurgischer Wundtoilette, ergänzt durch den Einsatz einer Elektro- oder Vakuumtherapie
  • Haut- und Muskellappenplastiken des Rückens, des Gesäßes und der Hinterseite des Oberschenkels zur Deckung chronischer Druckgeschwüre
Torsten Mehlhorn
Oberarzt der Station N071 FA für Chirurgie, Viszeralchirurgie und spez. Viszeralchirurgie

Hepatobiliäre Chirurgie

In unserer Abteilung wird nahezu das gesamte Spektrum von Eingriffen an Leber, Gallenwegen, Bauchspeicheldrüse und der Speiseröhre durchgeführt. Dazu gehören:
 

  • Gut- und bösartige Lebertumore einschließlich Metastasen
  • Tumore der Gallenblase und Gallenwege
  • Tumore der Bauchspeicheldrüse
  • Tumore des Zwölffingerdarmes
  • Tumore der Papille (Mündungsstelle der Gallenwege in den Darm) 


Für alle diese Tumore gilt, dass die radikale operative Entfernung angestrebt werden sollte, wenn dies technisch möglich ist und der Zustand des Patienten eine Operation zulässt.
Die oben genannten Erkrankungen werden heute in multimodalen Therapiekonzepten behandelt. Das heißt, die Therapie ist auf das jeweilige Erkrankungsstadium und den Patienten zugeschnitten. Eventuelle Vor- und Nachbehandlungen mit Chemotherapie und Bestrahlung sind dabei inbegriffen.

Eine definitive Heilung kann jedoch nur durch eine Operation erreicht werden. Um die Operationsfähigkeit einschätzen zu können, stehen verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung. Operationen in diesem Bereich sind häufig komplexe bauchchirurgische Eingriffe, die wir in unserer Klinik mit hoher Expertise durchführen können.

Die Ausdehnung der Eingriffe an der Leber erstreckt sich über Entfernung einzelner Metastasen bis hin zur Entfernung einer Leberhälfte.
Bei operativer Nichtentfernbarkeit stehen Verfahren der sogenannten Mikrowellen- oder Thermoablation zur Verfügung, wo in Vollnarkose eine Hitzeverödung der Tumore erfolgen kann. Auch die Verfahren der direkten Chemotherapie (TACE) über die Leberblutgefäße sind möglich.

Ob im Einzelfall ein minimalinvasives Operationsverfahren angewendet werden kann, wird bei Aufnahme zusammen mit dem Patienten entschieden.

Alle hierfür nötigen Informationen erhält der Patient über eine unserer Sprechstunden und bei der Aufnahme.

Prof. Dr. med. habil. Lutz Mirow
Tel.:
0371 333-33300

Adipositas-Zentrum

Adipositas, also starkes Übergewicht ist kein Lifestyle-Problem, sondern eine chronische Erkrankung, die unbehandelt schwere Folgeerkrankungen nach sich zieht. Es kommt zu einem Verschleiß der Gelenke, das Herz-Kreislaufsystem wird überlastet, dies zieht hohen Blutdruck und Gefäßerkrankungen nach sich. Der  erhöhte Insulinverbrauch kann einen Diabetes mit allen Folgen auslösen. Es ist erwiesen dass das Krebsrisiko steigt. Unabhängig vom Krankheitsaspekt ist die Lebensqualität stark eingeschränkt.

Mit unserem fachübergreifendem Therapiekonzept wollen wir Ihnen bei der Reduktion des krankhaften Übergewichtes helfen und Folgeschäden vermindern. In einem kurzen stationären Aufenthalt in unserer Klinik für Innere Medizin können hormonelle Ursachen untersucht und Begleiterkrankungen abgeklärt werden. Sollte eine operative Unterstützung zur Gewichtsreduktion erforderlich sein bereiten wir diese gemeinsam mit Ihnen vor und führen diese in unserer zum vom Freistaat Sachsen anerkannten Adipositaszentrum gehörenden Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie durch. Die erforderliche dauerhafte postoperative Nachsorge wird ebenfalls von uns durchgeführt.

Dr. med. Kristin Tischendorf
Oberärztin der Station N071 / FÄ für Viszeralchirurgie und Proktologie

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Klinoskop

Lesen Sie online das Klinoskop, die Firmenzeitschrift des Klinikums Chemnitz.

Babygalerie

Wir sind in der Geburtshilfe des Klinikums Chemnitz zur Welt gekommen.