Leistungsbereiche

Geriatrische Rehabilitationsklinik

Die Geriatrische Rehabilitation umfasst rehabilitative Maßnahmen zur Verbesserung von Selbstständigkeit und Alltagsaktivität in Verbindung mit sozialer Integration bei Schlaganfällen, Knochen- und Gelenkfrakturen, bei neurologisch-psychiatrischen Störungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nach Operationen und Amputationen sowie bei diabetischen Folgezuständen.

Der Zugang zur geriatrischen Reha-Klinik (stationär/teilstationär/mobil) erfolgt mittels Antragstellung über die Abteilung Akutgeriatrie, aber auch über die Akutstationen der Klinikum Chemnitz gGmbH sowie durch den Klinik-Arzt aller anderen Krankenhäuser unter Mitwirkung der entsprechenden Sozialdienste. 
Auch der behandelnde Hausarzt oder Facharzt kann einen Antrag zur geriatrischen Rehabilitation stellen. Die Zustimmung der entsprechenden Krankenversicherung ist dabei Grundvoraussetzung.

Akutgeriatrie

Die Akutgeriatrie beschäftigt sich mit Diagnostik und Therapie von Patienten über 65 Jahre, die durch Multimorbidität (Mehrfacherkrankungen) und Funktionsstörungen geprägt sind. Immobilität, Instabilität, Inkontinenz und Isolation stehen im Vordergrund und werden in Verbindung mit kardiovaskulären Erkrankungen, Schlaganfällen, Stoffwechselstörungen, Knochen- und Gelenkkrankheiten, Schädel-Hirn-Traumata, bei Immobilität oder Selbstständigkeitsverlust nach schweren Operationen sowie Störungen der Atemwege und des Verdauungstraktes behandelt.

Schwerpunkt ist hier der drohende Verlust der Selbstständigkeit im Rahmen einer akuten Erkrankung.

Im Vordergrund stehen:

akute internistische, neurologische, chirurgisch-orthopädische Erkrankungen,

mit zusätzlichen kognitiven Einschränkungen, d. h. mit dementiellen Syndrom oder nach einem akut aufgetretenen Verwirrtheitszustand.

Auf insgesamt 29 zur Verfügung stehenden Plätzen wird dabei eine frührehabilitative Komplexbehandlung bei komplexer Multimorbidität mit einer Behandlungsdauer von 14 Tagen durchgeführt.

Die Aufnahme in die Akutgeriatrie erfolgt mittels normaler Krankenhauseinweisung (Einweisungsschein) durch den Hausarzt oder im Notfall über die Zentrale Notaufnahme der Klinikum Chemnitz gGmbH.

Auch eine Übernahme oder Direktverlegung aus anderen Krankenhäusern zur spezialisierten Behandlung ist in der Regel möglich.

Palliativstation

Auf unserer Palliativstation steht die beschützende, ganzheitliche Behandlung und Pflege bei Menschen mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung im Vordergrund. Ebenfalls ist die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität unter umfassender Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse sowie die Wahrung der Selbstbestimmung eines jeden Patienten wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.


Dazu zählen

  • lindernde Behandlung körperlicher Beschwerden (z. B. Schmerzen, Schwäche, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Verstopfung oder Durchfall, Luftnot, akute Blutungen)
  • Betreuung in den letzten Lebenstagen
  • Beratung und Unterstützung der Familie
  • Begleitung in der Trauerphase
  • enge Kooperation mit dem Hospiz, ambulanten Hospizdiensten, Hausärzten und anderen ambulanten Diensten (spezialisierten ambulanten Palliativdiensten SAPV)

In Zusammenarbeit mit allen Beteiligten beabsichtigen wir nach Besserung oder Stabilisierung der Beschwerden immer eine Entlassung in die gewohnte häusliche Umgebung unter Hinzuziehen ambulanter palliativer Versorgungseinrichtungen. Kann dies nicht ermöglicht werden, wird eine Betreuung im Hospiz oder anderen stationären Pflegeeinrichtungen angestrebt.

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Klinoskop

Lesen Sie online das Klinoskop, die Firmenzeitschrift des Klinikums Chemnitz.

Babygalerie

Wir sind in der Geburtshilfe des Klinikums Chemnitz zur Welt gekommen.