Informationsmaterial

In diesem Bereich finden Sie umfangreiches Informationsmaterial über das OCC und seine Organkrebszentren.

Patientensprechstunde Lungenkrebs

Früherkennung, Heilungschancen und neue Therapieansätze: Dr. med. Sven Seifert, Chefarzt der Klinik für Thorax-, Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, spricht anlässlich des Welt-Lungenkrebstages am 1. August über die chirurgische Behandlung bei Lungenkrebs und die neuen Therapiemöglichkeiten durch den Einsatz des Operationsroboters Versius von CMR.

Patientensprechstunde Leberkrebs

Leberkrebs gilt als eine relativ seltene Tumorerkrankung in Deutschland, jedoch nimmt die Häufigkeit von Leberkrebs deutlich zu. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft hat sich die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb der vergangenen 35 Jahre verdoppelt. Doch wie entsteht Leberkrebs? Ist die Krankheit heilbar und wie wird sie behandelt? Diese und weitere Patientenfragen beantwortet Privatdozent Dr. med. Thaddäus Till Wissniowski, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin II mit den Kliniken für Gastroenterologie/Gastroenterologische Onkologie, Endokrinologie und Diabetologie sowie Infektions- und Tropenmedizin, in unserer Video-Reihe „OCC-Patientensprechstunde“.

Patientensprechstunde Darmkrebs

Darmkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Wie stelle ich fest, ob ich Darmkrebs habe? Wie kann man Darmkrebs behandeln? Was kann ich tun, damit ich Darmkrebs gar nicht bekomme? Dr. med. Hagen Rudolph, Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums, zu dem das Darmkrebszentrum gehört, spricht darüber im ersten Teil unserer neuen Video-Reihe „Patientensprechstunde“.

FAQ zu Krebs und Corona

Gehören alle KrebspatientInnen zur Corona-Risikogruppe?

Das Robert Koch-Institut nennt KrebspatientInnen als eine von mehreren Risikogruppen für schwere Verläufe einer COVID-19-Erkrankung. Laut der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) sind folgende Faktoren entscheidend für einen schweren COVID-19-Verlauf:

  • Erkrankungssituation: PatientInnen mit einer fortschreitenden oder metastasierten Krebserkrankung erhalten eine schlechtere Prognose,
    wenn sie an COVID-19 erkranken.
  • Krebsart: Beispielsweise sind Blutkrebs unter intensiver Therapie oder Lungenkrebs Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf.
  • Individuelle Voraussetzungen: Beispielsweise ein höheres Alter oder weitere ausgeprägte Vorerkrankungen
    können auf einen schweren COVID-19-Verlauf hindeuten.


Wie kann ich mich als KrebspatientIn vor einer COVID-19-Erkrankung schützen?

Grundsätzlich wird KrebspatientInnen empfohlen, den Kontakt mit infizierten Personen zu vermeiden sowie die allgemeingültigen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen zu beachten. Essentielle Infektionsschutzmaßnahmen sind auch das regelmäßige Lüften und das Tragen einer Alltagsmaske in der Öffentlichkeit.


Ist eine Corona-Impfung bei einer Krebserkrankung möglich?

Die DGHO und andere ExpertInnen befürworten eine Corona-Impfung bei KrebspatientInnen. Dennoch sollten Betroffene die Entscheidung für oder gegen eine Impfung individuell und gemeinsam mit den behandelnden OnkologInnen treffen. Eine DGHO-Empfehlung für den bevorzugten Einsatz eines bestimmten Impfstoffes gegen SARS-CoV-2 bei KrebspatientInnen gibt es nicht.


Wie kann ich einem schweren COVID-19-Verlauf vorbeugen?

Laut der DGHO können eine ausgewogene Ernährung, Nichtrauchen und viel Bewegung zu einem milden COVID-19-Verlauf führen. Auch ein ausreichender Eisen- und Vitamin D-Spiegel wird empfohlen.

Parallel auftretende Virus-Infektionen wie Grippe oder Pneumokokken stellen ein erhebliches Risiko dar. Deshalb sind entsprechende Schutzimpfungen ratsam.


Sollte ich meine Krebstherapie wegen Corona verschieben?

Die DGHO empfiehlt, die Behandlung der Krebserkrankung generell nicht auszusetzen oder zu verschieben. Die Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie (ARO) und die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) raten ebenfalls von der Unterbrechung einer Strahlentherapie ab.

Alle OnkologInnen sind bestrebt, die standardmäßige Behandlung bei Arztterminen möglichst sicher zu gewährleisten. Zudem wägen die behandelnden ÄrztInnen den Nutzen der Krebstherapie ab. Dabei brücksichtigen sie das individuelle Erkrankungsrisiko für COVID-19 und die jeweiligen Lebensumstände ihrer PatientInnen.


Wie beeinflussen die Medikamente von KrebspatientInnen den Verlauf einer Corona-Infektion?

Im Falle einer COVID-19-Infektion empfiehlt die DGHO, KrebspatientInnen genauso zu behandeln wie Menschen ohne Krebs. Allerdings gilt es dabei, die individuelle Situation der Betroffenen zu berücksichtigen.

Krebspatienten haben beispielsweise ein erhöhtes Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken, wenn ihre Medikamente ihr Immunsystem schwächen. Doch nicht alle krebskranken Menschen sind aufgrund ihrer Behandlung stark immungeschwächt.

Auftretende Fragen sollten deshalb zwingend mit dem/der behandelnden OnkologIn besprochen werden. Er/Sie kann die aktuelle Infektabwehr der PatientInnen einschätzen und entscheiden, wie mit der üblichen Medikation zu verfahren ist.


Weitere Informationen zu Krebs und Corona finden Sie auch unter:

https://www.krebsinformationsdienst.de/

https://www.dgho.de/

https://www.krebsgesellschaft.de

Broschüren und Faltblätter des OCC

OCC-Broschüre "Vorsorgen - versorgen - nachsorgen"

Faltblatt OCC kompakt

Flyer der Immunologischen Sprechstunde

Faltblatt Brustzentrum

Faltblatt Darmkrebszentrum

Faltblatt Bauchspeicheldrüsenkrebszentrum

Faltblatt Speiseröhrenkrebszentrum

Faltblatt Leberkrebszentrum

Faltblatt Lungenkrebszentrum

Faltblatt Neuroonkologisches Zentrum

Faltblatt Kopf-Hals-Tumorzentrum

Faltblatt Zentrum Hämatologische Neoplasien

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Klinoskop

Lesen Sie online das Klinoskop, die Firmenzeitschrift des Klinikums Chemnitz.

Babygalerie

Wir sind in der Geburtshilfe des Klinikums Chemnitz zur Welt gekommen.